WikiDer > Mandava
Mandava/Mandau | ||||
Die Mandava/Mandau in Zittau | ||||
| Länge | 40,9 km | |||
| Höhe (Quelle) | 523 m² | |||
| Höhe (Mund) | 227,7 m² | |||
| Quelle | Nördlich des 581 Meter hohen Berges Vlčí hora, bei Rumburk | |||
| Mund | Bei Zittau an der Neiße | |||
| Fließt durch | Tschechien, Deutschland | |||
| Koordinaten | 50° 57′ N, 14° 49′ O | |||
| ||||
Das Mandava (Deutsche: Mandau, Obersorbisch: Mandawa) ist 40,9 Kilometer lang Fluss im Tschechien und der Deutsche Zustand Sachsen.
Gradient
Die Mandava erhebt sich nördlich des 580,6 Meter hohen Berges Vlčí hora aus mehreren Quellen, die sich bei Panský auf 515 Metern über dem Meeresspiegel vereinen. Von Zahradi fließt bei Nove Křečany noch ein weiterer Nahrungsstrom in der Mandava. Von dort fließt die Mandava südöstlich durch das tschechische Rumburk, die deutsche Seifhennersdorf und dann bei dem Wetter Tschechisch Warnsdorf. Der Fluss überquert dann wieder die deutsche Grenze und führt nach Osten durch UpperLausitz. Hier fließt unter anderem das Wasser durch Großschönau und fügt den Nebenfluss the . hinzu Lausur beitreten. Dann passiert die Mandava Hainewalde und der roschertal zu Mittelherwigsdorf. Im Zittau die Mandava mündet schließlich in den polnisch-deutschen Grenzfluss the Neiße auf 227,7 Meter über dem Meeresspiegel.
Etymologie
Als Schreibstil aus dem 14. Jahrhundert Mandw bekannt. Zu dieser Zeit gab es in Zittau einen Stadtteil namens Mandow und de Porta Mandauie, oder das Mandava/Mandau-Tor. Der Name leitet sich vom slawischen Wort ab mantava, was "trübes Wasser" bedeutet.
Wasserablauf
Die Mandava ist ein Wasserlauf, der sich durch einen sehr unregelmäßigen Wasserabfluss auszeichnet. Es gibt viele historische Hochwasserberichte in den Orten Großschönau, Hainewalde und Zittau[1], mit Schäden an Häusern, Brücken und Verlust von Menschenleben. Daher dachten Experten ab Mitte des 19. Jahrhunderts über Maßnahmen zur Eindämmung der Hochwassergefahr nach. Im April 1895 wurde in Zittau mit dem Bau von Dämmen und einem 40 m breiten und 5,15 m hohen Wasserbett begonnen. Dadurch verkürzte sich der Flusslauf zwischen der Brücke bei Olbersdorf und der Mündung in die Neiße. Davor war der Verlauf dieses Teils der Mandava sehr mäandernd. Die Baukosten betrugen damals 1 Mio. Kennzeichen.
Ab Anfang des 20. Jahrhunderts folgten weitere Regelungen durch Anpassungsprojekte an den anderen Flussteilen der Mandava, insbesondere in bebauten Gebieten und Umgebung Bahnstrecken.
Schutzgebiete
Teile der Mandava sind in Deutschland sowohl durch die geschützte Landschaft Mandautal und über das FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat) Mandautal.
| Quellen Dieser Artikel oder eine frühere Version ist eine (Teil-)Übersetzung des Artikels Mandau auf der deutschsprachigen Wikipedia, die unter der Creative Commons Namensnennung/Weitergabe unter gleichen Bedingungen Stürze. Siehe die Verlauf bearbeiten Dort.
|