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Manfred Ewald (Podejuch (Biene stettin), 17. Mai1926 - Damsdorf, 21. Oktober2002) war der Hauptsportdirektor der DDR.
Während seiner Gymnasialzeit besuchte Ewald a Nationalpolitische Erziehungsanstalt, ein Nationalsozialist Internat und erhielt seine Berufsausbildung zwischen 1940 und 1943 im Stadtrat von stettin. Anschließend erhielt er eine Ausbildung zum Panzergrenadier in Kalic. Im 1944 er wurde Mitglied der NSDAP. Am Ende des Jahres wurde er verletzt und verlor zwei Finger an seiner rechten Hand. Er geriet in Kriegsgefangenschaft der rote Armee.
Im 1945 Ewald war Mitbegründer der KPD in Podejuch und in locknitz. Er musste Podejuch verlassen und wurde in Greifswald aktiv in der antifaschistischen Jugendbewegung. Im 1946 er wurde Mitglied der SED und der FDJ. Von 1946 bis 1948 er war Bezirkssekretär der FDJ in Greifswald und von 1947 auch Mitglied des Zentralrats der FDJ.
Von 1952 bis um 1960 er war Vorsitzender der Staatliches Komitee für Körperkultur und Sport (Stako). Im 1961 Ewald wurde Vorsitzender der zentralen Sportorganisation der DDR, der Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB). Im 1973 er wurde auch Vorsitzender der DDR Olympisches Komitee. Von 1963 Ewald war auch Mitglied der Zentralkomitee des SED.
Ewald gilt als treibende Kraft hinter den sportlichen Errungenschaften der DDR. Im 1988 Ewald musste das Feld verlassen und wurde als Vorsitzender des DTSB abgesetzt.
Nach dem Deutsche Wiedervereinigung Ewald wurde wegen seiner Rolle in der Verwaltung zu einer 22-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt Doping für DDR-Sportler.