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Mangrovevink
Mangrovenfink
IUCN-Status: Kritik[1] (2018)
Mangrovenfink (Camarhynchus heliobates)
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Chordaten (Chorda-Tiere)
Klasse:Aves (Vögel)
Auftrag:Passeriformes (Singvögel)
Familie:Thraupidae (Tangaren)
Sex:Camarhynchos
Nett
Camarhynchus heliobates
(Snodgrass & Heller, 1901)[2]
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Vögel

Das Mangrovenfink (Camarhynchus heliobates) ist eines der Singvögel von der großen amerikanischen Familie Thraupidae (Tanager). Vierzehn Vögel wurden 1899 von einer amerikanischen wissenschaftlichen Expedition gesammelt und 1901 gültig beschrieben. Die Vogelart gehört zur Gruppe der Darwin Finken und kommt als endemisch Art nur für die Galapagos Inseln.

Eigenschaften

Der Mangrovenfink hat einen langen, eher spitzen Schnabel und einen gebogenen Oberschnabel, mit dem man auf der Suche nach Insekten die Rinde abreißen kann. Das Gefieder ist oben mattgrau, zum Hinterteil olivgrün. Der Mangrovenfink ist auf der Unterseite blassweiß mit einem schwachen Streifen. Das Männchen hat einen schwarzen Kopf und dieses Schwarz dehnt sich mit zunehmendem Alter des Männchens aus. Dieser Baumfink ist dem sehr ähnlich Spechtfink (C. pallidus) was nicht so selten ist. Der Spechtfink verwendet Werkzeuge, dieses Verhalten ist beim Mangrovenfink nicht bekannt.

Verbreitung und Lebensraum

Der Mangrovenfink wurde auf den Inseln gefunden Fernandina und Isabela. Seit den 1970er Jahren wurden auf Fernandina keine Sichtungen mehr gemacht. Untersuchungen von 2007 bis 2009 ergaben, dass zwischen 80 und 120 Brutpaare auf der Insel Isabela verblieben, wo der Vogel noch in zwei Gebieten mit Mangroven Wald.

Status

Der Mangrovenfink hat einen extrem kleinen Vertriebsgebiet (nur auf der Insel Isabela) und somit die Chance auf Aussterben groß. Die Größe der Weltpopulation wurde 2018 auf 40 bis 80 Altvögel geschätzt. Als Ursachen für den Rückgang werden eine Reihe ökologischer Faktoren genannt, wie die Einführung von Katzen und der schwarze Ratte (R. rattus). Weiter die kleine ani (Crotophaga anic ein Vogel, der zu den gehört Kuckucke, ist aber kein Brutparasit), Feuerameisen und eine blutsaugende Fliege (Philornis downsi). Aufgrund all dieser Bedrohungen gilt der Mangrovenfink als kritisch (vom Aussterben bedroht) auf der Rote Liste der IUCN.[1]