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Marcel Janco (Bukarest, 24. Mai1895 – Tel Aviv, 21. April1984) war ein in Rumänien geboren israelischMaler und Architekt. Er war einer der Gründer der Dadaismus.
Sein Leben
Er war mit seinem Landsmann, dem Dichter, befreundet Tristan Tzara und gehörte 1916 mit Tzara, Hugo Ball, Hans Arp und andere an die Gründer des Dadaismus in cafe Kabarett Voltaire in dem schweizerischZürich. 1922 kehrte er nach Rumänien zurück, wo er als Architekt und Maler arbeitete.
1941 floh Janco aus den aufstrebenden Antisemitismus und der Nationalsozialismus zum Mandatsgebiet Palästina. 1953 gründete er im Dorf eine Künstlergemeinschaft Ein Hod nahe bei Haifa. Auf 16. Juli1948 von der israelischen Armee gefangen genommen, wurde die palästinensische Bevölkerung ethnisch gesäubert. Das malerische Dorf wurde intakt gelassen, aber die Moschee war zur Kaffeebar Bonanza geworden. Gegen Ende seines Lebens war er am Aufbau eines Dada-Museums in Ein Hod beteiligt, dem Janco Dada-Museum. Das Museum beherbergt Jancos Werke, zeigt die Geschichte des Dadaismus und organisiert Wechselausstellungen.[1]
Literatur
- Marcel Seuphor: Marcel Janco. Bodensee-Verlag, Amriswil (1963)
- Harry Seiwert: Marcel Janco. Dadaist, Zeitgenosse, wohltemperierter morgenländischer Konstruktivist. Lang, Frankfurt am Main (1993)
- Centenar Marcel Iancu. Architekt, Künstler, Plastik, Theoretiker. Museum National de Arta, Bukarest (1997)
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