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Marconist

EIN Funker (benannt nach dem Erfinder der drahtlosen Telegrafie, Guglielmo Marconi) ist eine Person, die im Senden und Empfangen geschult ist Morsecode-Signale mit Radio. Andere Namen sind Telegrafist und Funkoffizier.

Der Morsecode ging früher mit a Signaltaste, wobei 'Punkte' und 'Streifen' (kurze und -dreimal- längere Töne) in rhythmischen Bewegungen vom Handgelenk gesendet wurden. Ein professioneller Funker wurde zwei Jahre lang in der richtigen Art und Weise geschult, den Morsecode ohne Abweichungen vom Standard zu signalisieren. Da kein Mensch eine Maschine ist, könnte ein geschulter Funker einen anderen Operator oft an den kleinen, winzigen Abweichungen in der Signalschrift erkennen. Erkennbare (größere) Abweichungen könnten für einen Mobilfunkbetreiber ein Kündigungsgrund sein. Dies war äußerst selten, da das Training und die Prüfung keine größeren Abweichungen zuließen.

Traditionell wurde Morsecode nach Gehör empfangen: in professionellen Umgebungen normalerweise mit a Kopfhörer. Einige Funker schrieben die erhaltenen Briefe von Hand, aber die meisten wurden darauf trainiert, die erhaltenen Briefe sofort zu schreiben Schreibmaschine streiken. So entstand ein getipptes Telegramm/Nachricht.

Ein professioneller Mobilfunkanbieter sollte in der Lage sein, mindestens zwanzig Wörter pro Minute zu signalisieren und aufzuzeichnen. Das entspricht durchschnittlich hundert Tippschlägen pro Minute, bei denen man auch den Morsecode erkennen oder in die richtigen Zeichen umwandeln musste. Einige Funker konnten bis zu vierzig Wörter pro Minute signalisieren und aufzeichnen, der Rekord liegt in der Größenordnung von 44 bis 46 Wörtern pro Minute.

Mit der Ankunft der Telex im Landverkehr zu Beginn des 20. Jahrhunderts und mit dem Aufkommen automatischer Funkgeräte ist der Funker zu einem aussterbenden Beruf geworden. Walstation Radio Scheveningen (Spitzname PCH) schloss Ende der 1990er Jahre seine Pforten und fuhr fort SOLAS Morsecode wird nicht mehr benötigt.

Die einzigen Benutzergruppen sind noch Funkamateure und militärische Verbindungen in verschiedenen Ländern. Auch der Königliche Marine verwendet immer noch Morsecode für leichte Morse (Signalisierung zwischen Schiffen durch eine Richtungssignallampe, auch Aldislampe genannt).