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Marcus van Blankenstein | ||||
Marcus van Blankenstein (1944) | ||||
| Hintergrundinformation | ||||
| Geboren | 13. Juni1880 | |||
| Geburtsort | Ouderkerk a/d IJssel | |||
| Verstorben | 18. September1964 | |||
| Ort des Todes | Den Haag | |||
| Bildung | Niederländische Literatur | |||
| Beruf | Journalist | |||
| Funktionen | ||||
| 1906-1936 | Neuer Rotterdamsche Courant | |||
| 1937-1940 | Utrechts Nieuwsblad | |||
| 1940-1945 | Chefredakteur Freie Niederlande | |||
| 1946-1964 | Das Motto | |||
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Marcus van Blankenstein (Ouderkerk a/d IJssel, 13. Juni1880 – Den Haag, 18. September1964) war ein NiederländischJournalist.
Van Blankenstein wuchs in Ouderkerk aan den IJssel in einer orthodoxen jüdischen Familie auf. Sein Vater war Metzger. Marcus hatte intellektuelle Fähigkeiten und besuchte das Gymnasium in Gouda.
Van Blankenstein hat studiert Niederländische Literatur zum Universität Leiden und Promotion da drin 1911. Er begann seinen Journalismus Werdegang im 1906 Bei der Neuer Rotterdamsche Courant und war von 1909 bis um 1920Korrespondent im Berlin.
Vor allem im Ersten Weltkrieg war der Ursprung der Philologe Van Blankenstein trainierte von seinem Berliner Standort aus ein Netzwerk von Kontakten auf höchstem diplomatischem Niveau. Dieses Netzwerk, seine Abstammung aus einem neutralen Land und seine Arbeit für eine der am besten informierten Zeitungen der Zeit machten ihn fit für die gelegentliche Rolle als diplomatischer Bote. Zum Beispiel übertrug er 1917 offizielle Botschaften aus dem revolutionären Russland nach Deutschland. Im Umgang mit Kontroversen Vertrag mit Belgien, das die Niederlande zwischen 1925 und 1927 fest im Griff hatte, lehnte er diesen Vertrag entschieden ab. Es war sogar von einer „Lobby“ von Van Blankenstein gegen den Vertrag die Rede.
Journalismus
Van Blankenstein war in seinen journalistischen Beiträgen ein großer Kritiker von Nazi Deutschland. Seine jüdische Herkunft unterstrich er nachdrücklich, indem er seine journalistischen Beiträge regelmäßig mit dem Judenstern signierte. Van Blankenstein stand ganz oben auf der sogenannten schwarzen Liste von Personen, die nach der Besetzung der Niederlande die Nazis verhaften wollten. Einige Jahre vor dem Einmarsch der Deutschen in die Niederlande unterhielt er sehr enge Verbindungen zu den Geheimdiensten des Vereinigten Königreichs, der Niederlande und der Tschechoslowakei.
Wegen seines erbitterten Kampfes gegen die Nationalsozialismus er trat der am 28. November 1936 bei Neuer Rotterdamsche Courant gekündigt. Die Professoren Pieter Geyl und P.N. Van Eyck protestierte vergeblich gegen seine Entlassung; 300 bis 400 Abonnenten haben ihr Abonnement gekündigt. Ein Jahr später trat Van Blankenstein dem Utrechts Nieuwsblad.[1]
Während der Zweiter Weltkrieg er lebte im Exil in der Vereinigtes Königreich wo er Chefredakteur der Londoner Wochenzeitung war Freie Niederlande. Bei seiner Rückkehr in die Niederlande stellte sich heraus, dass sein Haus Wassenaar von den Besatzern geplündert.
Von 1946 Van Blankenstein war verbunden mit Das Motto wo er bis zum Tag vor seinem Tod arbeitete. Als Reisejournalist schrieb er Bücher über: Belgien, Indonesien, das Sovietunion und Surinam.
1999 die von ihm by Enkelin Elisabeth van Blankenstein geschrieben Biografie.
Publikationen (Auswahl)
- M. van Blankenstein: Indonesien jetzt. Neue Eindrücke. Den Haag, Van Hoeve, 1953
- M. van Blankenstein: "Bertram Johannes Otto Schrieke (Zandvoort, 18. September 1890 - London, 12. September 1945)". Im: Jahrbuch der Gesellschaft für niederländische Literatur in Leiden, 1947-1949 ; (1950), p. 141-153 Online Version
- M. van Blankenstein: Die Flut der Zivilisation. Arnheim, Van Loghum Slaterus, 1939
- M. van Blankenstein: turbulentes Belgien. Amsterdam, Nederlandsche Keurboekerij, 1937
- M. Van Blankenstein: Die Geldsanktion in der Praxis. Rotterdam: Nijgh & van Ditmar's Publishers-Mij, 1929
- Grotius und Genf. [Vorträge an der Columbia University, Juli 1925] / (...) M. van Blankenstein. XV: Quelques aspekte des conferences Internationales dans l'organization du monde d'après-guerre (...). Lugduni Batavorum: E.J. Brille, 1926
- M. van Blankenstein: Die Rolle der Konferenzen d'Après-Guerre und le Functionnement de l'organisme mondial. Diskurspronomen an der Universität von Leyde, le 28. Oktober 1924. Lugduni Batavorum, E.J. Brille, 1926
- Marcus van Blankenstein: Russische Eindrücke. Rotterdam: Nijgh und van Ditmars Uitg. Ich., 1925 Online Version
- M. van Blankensteijn (sic): Surinam. Rotterdam, Nijgh & Van Ditmar, 1923 Online Version
- Ejnar Mikkelsen: Drei Jahre im arktischen Eis. Die Geschichte der "Alabama"-Expedition in den Jahren 1909-1912. bearbeiten. Aus dem Dänischen von M. van Blankenstein. Rotterdam, Nijgh & Van Ditmar, 1913
- Marcus van Blankenstein: Untersuchungen zu den langen Vokalen in der ě-Reihe. Ein Beitrag zur Lehre des indogermanischen Ablauts. Göttingen, Vandenhoeck und Ruprecht, 1911. (These Leiden)
Biografie
- Elisabeth von Blankenstein: DR. M. van Blankenstein. Ein niederländischer Zeitungsdiplomat 1880-1964. Den Haag Sdu Verlag, 1999. ISBN 9789012087490
Externer Link
- Nekrologie von Marcus van Blankenstein von E. van Raalte im Jahrbuch der Gesellschaft für niederländische Literatur in Leiden, 1964-1965, E. J. Brill, Leiden 1965
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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