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Maria Abakoemova
Maria Abakumova
Maria Abakumova bei der WM 2011, Daegu
Vollständiger NameMaria Wassiljewna Abakumova
Geburtsdatum15. Januar 1986
GeburtsortStawropol, Sovietunion
StaatsangehörigkeitFlagge von Russland Russland
Länge1,79 m²
Gewicht80 kg
Sportliche Informationen
DisziplinSpeerwurf
Trainer/TrainerIrina Komarova
Erster Titel2005 Junioren Europameister im Speerwurf
Betriebssystem2008, 2012
ZusätzlichRussischer Rekordhalter im Speerwurf
Portal  Portalsymbol  Leichtathletik
Daegu feiert ihren Sieg bei der WM 2011.

Maria Wassiljewna Abakumova (Russisch: ари́я Васи́льевна Абаку́мова) (Stawropol, 15. Januar1986) ist ein RussischAthlet, die sich auf die Speerwurf. Sie wurde Weltmeister, Landesmeister und europäisch Jugendmeister in dieser Disziplin. Außerdem nahm sie zweimal an der Olympia und bei diesen Gelegenheiten einmal Silber gewonnen Medaille, die ihr 2016 weggenommen wurde wegen Doping-Einsatz.

Biografie

Erste Erfolge bei der Jugend

Ihren ersten großen Erfolg erzielte Abakumova 2005 mit dem Gewinn des Speerwurfs bei der Jugend-Europameisterschaft in Kaunas. Zwei Jahre zuvor war sie bei den Weltmeisterschaften der B-Junioren im kanadischSherbrooke mit einem vierten Platz knapp außerhalb der Medaillen Fälle.

Silber auf OS

2007 belegte Maria Abakumova den siebten Platz im Weltmeisterschaft in Osaka. Ein Jahr später gewann sie den Olympische Spiele in Peking eine Silbermedaille. Mit einer persönlichen Bestzeit von 70,78 m landete sie hinter der TschechischBarbora Spotáková (Gold; 71,42) und für die DeutscheChristina Obergfölli (Bronze; 66,13). Mit dieser Distanz verbesserte sie sowohl die Europarekord von Christina Obergföll als achtjähriger russischer Rekord von Tatjana Shikolenko. Der Europarekord wurde jedoch in der letzten Runde von Siegerin Barbora Špotáková erneut gebrochen.
Als die Urinproben erneut getestet wurden, wurde Abakumova positiv auf Doping getestet und verlor damit diesen zweiten Platz.[1]

Weltmeister

Im Jahr 2009 gewann Abakumova eine Bronzemedaille mit einem besten Wurf von 66,06 . WM in Berlin. Zwei Jahre später krönte sie ihre Karriere weiter, indem sie den Titel mit einem Wurf von 71,99 holte Weltmeisterschaft in Daegu. Sie lag 41 Zentimeter vor ihrer Rivalin Barbora Špotáková.

Auf der Olympia 2012 im London sie enttäuschte jedoch. Während Špotáková wie in Peking die Goldmedaille holte, kam Abakumova im Finale nicht weiter als 59,34, gut für den zehnten Platz.

Im Jahr 2013 war Maria Abakumova fest entschlossen, auf der WM zu Hause ihren WM-Titel verteidigen, zumal Rivalin Barbora Špotáková das Jahr übersprang und sich auf die Mutterschaft vorbereitete. Sie startete hervorragend ins Jahr, indem sie bereits im März 69,34 mit dem Speerwurf erreichte. Dann litt sie im Diamantliga Serie von mehreren Niederlagen gegen Christina Obergföll, doch im Juli warf sie sich auf den Universität im Kasan mit 65,12 zum Gold.
Im Moskau Zunächst schien es nach Plan zu laufen, denn im Qualifying war Abakumova mit 69.09. Diese Form muss man im Finale nur halten und genau das hat die russische Athletin versäumt, als es darauf ankam. Während Christina Obergföll mit 69,05 ihre beste Leistung des Jahres erzielte und die australischKimberley Mickle mit einer ebenfalls besseren PR von 66,60 blieb Abakoemova diesmal bei 65,09 und das brachte ihr schließlich nicht mehr als die Bronzemedaille. In einigen großen Matches danach zeigte sie mit Würfen aus 68 Metern, dass sie die Kunst noch nicht vergessen hatte und auf die ISTAF Treffen in Berlin mit 70,53 stürzte sie sich sogar an die Spitze der Weltrangliste von 2013. Den WM-Titel verlor sie jedoch.

Abakumova wird von Irina Komarova trainiert und gehört dem Leichtathletikclub der russischen Armee an.

Titel

  • Weltmeister im Speerwurf - 2011
  • Universitätsmeister im Speerwerfen - 2013
  • Russischer Speerwurfmeister - 2008, 2011, 2012
  • Junioren Europameister im Speerwurf - 2005

Persönliche Aufzeichnungen

draussen
TeilPerformanceDatumPlatz
Speerwurf71,99 m (NR)2. September 2011daegu
drinnen
TeilPerformanceDatumPlatz
Speerwurf62,10 m²17. Januar 2009Krasnodar

Ehrungen

Speerwurf

Meisterschaften
  • 2003: 4. WM B-Jugend - 51,41 m²
  • 2005: Gold EJK - 57,11 m²
  • 2005: Silber Europa-Wintercup - 59,06 m²
  • 2005: 7. Europacup - 55,00 m²
  • 2005: 8. Universiade - 53,48 m²
  • 2007: Gold Europa-Wintercup - 59,42 m²
  • 2007: 7. Weltmeisterschaft - 61,43 m²
  • 2008: Gold Europa-Wintercup - 62,07 m²
  • 2008: DQ-OS - 70,78 m²
  • 2009: DQ European Winter Cup - 61,87 m²
  • 2009: DQ European Team Camp. - 62,01 m²
  • 2009: DQ Weltmeisterschaft - 66,06 m²
  • 2009: DQ Leichtathletik-Weltfinale - 64,60 m²
  • 2010: DQ EK - 61,46 m²
  • 2011: DQ Weltmeisterschaft - 71,99 m²
  • 2012: DQ-OS - 59,34 m²
  • 2013: GoldEuropäischer Wintercup - 69,34 m²
  • 2013: Gold Universiade - 65,12 m²
  • 2013: Bronze- Weltmeisterschaft - 65,09 m (in Qual. 69,09 m)
Podiumsplätze in der Diamond League
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