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Maria Barnas
Maria Barnas
Maria Barnas
Allgemeine Information
Geboren28. August1973
GeburtsortHorn
LandFlagge der NiederlandeDie Niederlande
BerufSchriftsteller, Dichter, bildender Künstler
dbnl-Profil
Portal  Portalsymbol  Literatur

Maria Barnas (Horn, 28. August1973) ist ein Holländer Schriftsteller, Dichter und bildender Künstler. In ihrer schriftlichen und visuellen Arbeit sind Text und Bild gleichberechtigt.

Lebenszyklus

Barnas studierte an der Rietveld-Akademie und der Rijksakademie in Amsterdam.

Sie veröffentlichte zwei Romane. Ihr Poesie-Debüt Zwei Sonnen (2003) erhielt den C. Buddingh-Preis und 2009 erhielt sie den she J. C. Blumenpreis vor dem Da ist eine Stadt drauf. erschien 2005 Binnenmeer, ein poetischer Spaziergang. 2013 erschien ihr dritter Gedichtband Yay der Urknall.

Poesie erschien in Messen, Tirade und Das lügende Kaninchen. Barnas ist Mitbegründerin (mit Maxine Kopsa und Germaine Kruip) des Verlags 'Missing books', der als Kunstprojekt bisher nicht nachgedruckte Bücher veröffentlicht und schreibt über Kunst und Literatur in u.a. Der grüne Amsterdammer, Freie Niederlande und Der Führerund war Redakteur bei Der FührerVon 2007 bis 2010 war sie auch Kolumnistin für das Cultural Supplement. NRC Handelsblad. Diese Spalten sind gebündelt in Fantastisch (2010).

Am 1. April 2016 wurde sie in die Akademie der Künste.

Literarische Werke

Romane

  • Engel aus Eis (1997, Arbeiterpresse, Amsterdam)
  • Der Badegast (2000, Arbeiterpresse, Amsterdam)
  • Immer August (2017, Van Oorschot, Amsterdam)

Poesie

  • Zwei Sonnen (2003, Arbeiterpresse, Amsterdam)
  • Binnenmeer, ein Spaziergang in poetischer Form (2005)
  • Da ist eine Stadt drauf (2007, Arbeiterpresse, Amsterdam)
  • Yay der Urknall (2013, Arbeiterpresse, Amsterdam)
  • Nachtboot (2018, van Oorschot, Amsterdam)

Aufsätze

  • Wochentage = An einem Wochentag (2005, De Verbeelding, Amsterdam), Essay von Maria Barnas über fünfzehn Fotoreportagen über das Leben von Menschen in Nichtwohngebäuden.
  • Schriftstellerportraits (2010, Letterkundig Museum, Den Haag), Essay von Maria Barnas zum Katalog der Galerie gemalter und gezeichneter Schriftstellerporträts im Letterkundig Museum.
  • Fantastisch: Beobachtungen über Kunst und Realität (2010, Arbeiderspers, Amsterdam), Bündelung von NRC Handelsblad CS-Säulen. 288 S.

Übersetzungen ihrer Arbeit

  • Tamo gdje treba biti tiho / Wo es ruhig sein soll (2013, Brutal, Zagreb) übersetzte gesammelte Gedichte ins kroatisch

Literaturpreise und Nominierungen

Bildende Kunst

Ihre visuellen Arbeiten wurden ua in der Galerie Klemm in Berlin ausgestellt; ICI New York, Iglesia del Hospitalet in Eivissa (Ibiza); Piece Art Center, Löwen; und Project Arts Centre, Dublin.

„Sprache als autonomes Ausdrucksmittel spielt auch in ihrer Arbeit als bildende Künstlerin eine wichtige Rolle. Sie arbeitet oft mit entliehenem Bildmaterial und verwendet gerne Text, um Annahmen über die Bedeutung dieses Bildes zu untergraben.“[4]