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Mark Hurd
Hurd im Jahr 2010

Mark Vincent Hurd (New York, 1. Januar1957 - Palo Alto, 18. Oktober2019) war Vorstandsvorsitzender und CEO des amerikanischen Unternehmens Hewlett Packard. Unter seiner Führung erwarb HP mehr als 35 Unternehmen und durchlief eine erfolgreiche eigene Transformation, wodurch die Kosten drastisch gesenkt wurden. Seit seinem Amtsantritt hat sich der Kurs in HP-Aktien verdoppelt.

Als Vorsitzender von Hewlett Packard folgte Hurd dem umstrittenen Carly Fiorina, die nach der Übernahme von Compaq hatte das Vertrauen des Verwaltungsrats verloren und musste infolgedessen zurücktreten.

Vor HP arbeitete Hurd 25 Jahre lang NCR Corporation und stieg zum CEO auf, nachdem er zunächst den Geschäftsbereich Teradata geleitet hatte. Dank ihm wurde NCR erfolgreich.[Quelle?] Im Jahr 2004 setzte das Unternehmen 6 Milliarden US-Dollar um und erwirtschaftete einen Nettogewinn von 290 Millionen US-Dollar.

Er trat nach einer Beschwerde der ehemaligen Leiharbeiterin Jody Fischer wegen sexueller Belästigung zurück. Eine vom Vorstand von HP eingeleitete Untersuchung ergab keine Beweise für Fischers Behauptungen. Die Untersuchung ergab jedoch, dass Hurd in mehreren Punkten gegen HPs eigenen „Standard of Business Conduct“ verstoßen hatte. So hatte er beispielsweise gefälschte Reiseaussagen eingereicht, um seine Beziehung zum Leiharbeiter zu verschleiern. Er hatte sie auch persönlich eingestellt, aber seine Beziehung nicht erwähnt. Er hatte auch die HP Firmenhubschrauber für private Zwecke verwendet. Der VR war der Ansicht, dass er seine Glaubwürdigkeit und Effektivität als Führungskraft untergraben hatte und beendete seine Beziehung zu HP mit einer Pressemitteilung.[1] Der Inhalt dieser Pressemitteilung hat Hurd verärgert. Ein paar Wochen später wurde Hurd von seinem Freund Larry Ellison zu Oracle geholt, wo er schließlich CEO wurde. HP und Oracle führten daraufhin jahrelang einen Rechtsstreit. Eine Klage, um Hurd daran zu hindern, zu Oracle zu gehen, wurde nach mehreren Wochen beigelegt. Unter Bezugnahme auf diesen Vergleich reichte HP im Jahr 2011 eine Klage gegen Oracle wegen der Unterstützung von HPs Itanium-Computern durch Oracle ein. In dieser Klage wurde Oracle zur Zahlung von 3 Milliarden US-Dollar Schadenersatz verurteilt.