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Marlite Halbertsma
Marlite Halbertsma
Marlite Halbertsma, Usquert 1977
Persönliche Informationen
Vollständiger NameMaria Elisabeth Halbertsma
Geburtsdatum15. November1947
GeburtsortGroningen
StaatsangehörigkeitFlagge der Niederlande Die Niederlande
Aktivitäten
DisziplinKunstgeschichte
UniversitätErasmus-Universität Rotterdam
Portal  Portalsymbol  Bildung

Maria Elisabeth (Marlite) Halbertsma (Groningen, 15. November1947) ist ein Holländer Kunsthistoriker und war bis 1. Oktober 2012 Professor für Historische Aspekte der Kunst und Kultur an der Erasmus-Universität Rotterdam.

Lebenszyklus

Halbertsma ist ein Nachkomme der friesischen Familie Halbertsma. Ihr Vater war der Archäologe Herre Halbertsma. Sie studierte Kunstgeschichte zum Universität Utrecht, und promovierte 1985 an der Universität Groningen zur Diplomarbeit "Wilhelm Pinder und die deutsche Kunstgeschichte".[1]

Nach ihrem Studium arbeitete Halbertsma von 1972 bis 1989 als Lehrerin an der Pädagogischen Hochschule der Kunstakademie Minerva in Groningen. 1989 wurde sie Assistenzprofessorin an der Erasmus-Universität Rotterdam an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften, ab 2011 in Erasmus School of History, Culture and Communication umbenannt. Nach Terminvereinbarung im Auftrag der Stiftung Verhagen als Professor nach besonderer Ernennung in 1997[2], wurde sie im Jahr 2000 ordentliche Professorin am Lehrstuhl für Historische Aspekte von Kunst und Kultur an derselben Universität.

Halbertsma ging 2012 in den Ruhestand. Als sie in den Ruhestand ging, wurde sie zum Ritter im Orden von Oranien Nassau und sie erhielt das Ad Fontespenning von EUR. Später in diesem Jahr erhielt sie von der Stadtverwaltung Rotterdam die Wolfert van Borselen-Medaille.

Ab 2012 kehrte sie zurück, um dauerhaft in Groningen zu leben. 2014 wurde sie dort Vorstandsmitglied des Luthers Bach Ensembles. Marlite Halbertsma ist verheiratet.

Nebenaktivitäten

Halbertsma war auch Koordinator von zwei NWOForschungsprojekte „Globalization and Cultural Heritage“ (2005) und „Community Museums Past & Present“ (2009), gefördert durch die VSB-Fonds. Sie war auch eng an verschiedenen Ausstellungen beteiligt, wie zum Beispiel:

Halbertsma war zwischen 1979 und 1983 Teil des Schriftstellerkollektivs Dorcas Frauenschreibbrigade.[3]

Veröffentlichungen

  • 1980. Feministische Kunst International. Den Haag: Städtische Abteilung für bildende Künste.
  • 1985. Wilhelm Pinder und die deutsche Kunstgeschichte. Doktorarbeit Groningen.
  • 1991. Bewahren ist Auswählen: Vom Sammeln, Auswählen und Verändern von Museumssammlungen. mit Bin. Biber. Ministerium der WVC, Generaldirektion Kulturelle Angelegenheiten.
  • 1993/95. Standpunkte: Eine Einführung in die Methoden der Kunstgeschichte. Mit Kitty Zijlmans (Hrsg.). Nimwegen: SO.[4]
  • 1997. Charles Rochussen (1814-1894), ein vielseitiger Künstler. Rotterdam/Zwolle: Stiftung für Kunstpublikationen Rotterdam/Waanders
  • 1998. Beruf: Künstler: Berufspraxis bildender Künstler in den Niederlanden 1898-1998. (Hrsg.). Nimwegen: SO.
  • 1998. Und das Gemecker am neuen Rathaus geht ewig weiter...: das Rotterdamer Rathaus als Repräsentation von Rotterdam 1912-1929. Rotterdam: Rotterdam Art Publications Foundation.
  • 2000. Städte gestern und heute: eine Einführung in die Kulturgeschichte der europäischen Stadt. Mit Henk van Dijk und Paul Schulten. Bussum: Coutinho. Zweite komplett überarbeitete Auflage 2008, zusammen mit Patricia van Ulzen
  • 2001. Rotterdam der Zwischenkriegszeit: Kunst und Kultur 1918-1940. Mit Patricia van Ulzen (Hrsg.). Rotterdam: NAI-Verleger.
  • 2007. Perfekt verchromt: d3 und die Avantgarde-Möbel in den Niederlanden. Mit Titus M. Eliëns (Hrsg.). Rotterdam: NAI-Verleger.
  • 2011. Sisi und Wilhelm II. Kaiser in Korfu. Mit Liesbeth Ruitenberg und Jill Hendriks (Hrsg.). Leiden: Nationalmuseum für Antiquitäten
  • 2011 Das Kulturerbe-Theater. Globalisierung und Kulturerbe. Mit Alex van Stipriaan und Patricia van Ulzen (Hrsg.). Newcastle upon Tyne: Cambridge Scholars Publishing
  • 2014 Das Erbe-Universum. Eine Einführung in Theorie und Praxis des Kulturerbes. Mit Marieke Kuipers. Bussum: Coutinho

Nicht unter eigenem Namen, sondern als Mitglied der AutorenkollektivDorcas Frauenschreibbrigade:

  • 1979-1983. Diverse Hefte, gebündelt 1983 unter dem Titel Wildrosen. Groningen: Xeno.[5]
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