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Martin Sandberger
Martin Sandberger
Martin Sandberger (um 1947)
Geboren17. August1911
Charlottenburg, Deutsches Kaiserreich
Verstorben30. März2010
Stuttgart, Deutschland
LandschaftFlagge des Deutschen Reiches Deutsches Kaiserreich
Flagge Deutschlands während der Weimarer Republik Weimarer Republik
Flagge von Nazi-Deutschland Nazi Deutschland
Flagge Deutschlands während der alliierten Besatzung Deutschland
Flagge der Bundesrepublik Deutschland West Deutschland
Flagge von Deutschland Deutschland
TeilFlagge der Schutzstaffel.svgSchutzstaffel
Dienstjahre1936 - 1945
RangHH-SS-Standartenführer-Kragen.pngWSS Inf OF5 Oberf Staff h 1945.jpg
SS-Standartenführer
EinheitEinsatzgruppe A
AuftragSonderkommando 1a
Kommandant der SD im Estland
Schlachten/KriegeZweiter Weltkrieg
AuszeichnungenSiehe Dekorationen
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg

Martin Sandberger (Charlottenburg, 17. August1911 - Stuttgart, 30. März2010) war ein SSStandartenführer des SS und Kommandant von Sonderkommando 1a des Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD A. Er war auch Kommandant der Sicherheitspolizei und der Sicherheitsdienst (SD) im Estland. Sandberger spielte auch eine wichtige Rolle bei den Massakern an den Juden in den Vereinigten Staaten Baltische Staaten.

Martin Sandberger wurde in Charlottenburg bei . geboren Berlin als Sohn eines Direktors von ICH G. farben. Sandberger studierte Rechtswissenschaften an der Universitäten von München, Köln, Freiburg und Tübingen. Im Alter von 20 Jahren trat er der NSDAP und SA. Von 1932 bis um 1933 Sandberger war ein Nazi-Studentenaktivist und Studentenführer in Tübingen. Im November 1933Promotion er cum laude. Als Offizier der Nazi-Studentenbund er wurde schließlich Universitätsinspektor.

1936 trat er der SS und dem SD unter dem Kommando des Kommandos bei Gustav Adolf Scheel in Württemberg. Innerhalb des SD machte er schnell Karriere und wurde SS-Sturmbannführer (Haupt). Im Oktober 1939 wurde Sandberger von Himmler zum Führer der nordöstlichen Region (der neu besetzten Gebiete) ernannt. Nach Kriegsbeginn wurde er der Anführer der Sonderkommando 1a der Einsatzgruppen (mit Franz Walter Stahlecker), der für die Vernichtung der Juden und anderer unerwünschter Gruppen in den baltischen Staaten verantwortlich war. In seinem Jahresbericht 1942 erwähnte er 941 ermordete Juden. Im Dezember 1941 wurde er Kommandant des SD in Estland.

Sandberger wurde nach dem Krieg verhaftet und zum Tode verurteilt. Seine Strafe wurde anschließend in lebenslänglich umgewandelt. Durch die Einmischung unter anderem seines Vaters - pensionierter Direktor der IG Farben - führte eine Begnadigungslobby 1958 schließlich zur bedingungslosen Freilassung. Sandberger verstarb am 30.03.2010 im Alter von 98 Jahren.

Militärkarriere

Mitgliedsnummern

  • NSDAP-Nr.: 774 980[1] (beigetreten am 1. Dezember 1931)
  • SS-Nr.: 272 495[1] (beigetreten 11. Mai 1935)

Dekorationen

Externe Links