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Mechelse Catechismus

Das Mechelener Katechismus ist ein Katechismus die zu Beginn des 17. Jahrhunderts in Umsetzung der Verordnungen des Konzil von Trient (1545-1563).

Im 1607 rief Erzbischof Matthias Hovius in Mecheln a Provinzrat zusammen, wo unter anderem beschlossen wurde, einen Einheitskatechismus für das Ganze zu erstellen Kirchenprovinz. Diese Aufgabe wurde dem . anvertraut JesuitLouis Makeblyde. Sein erschien 1609 Katechismus, das ist De christeliicke leeringhe ghedeylt in neghen-en-vierzig Lektionen. Dann nahm ein anderer Jesuit, Willem De Pretere, eine gründliche Revision vor. Dies führte zu einer Neuauflage, die 1623 von der Bischofskonferenz genehmigt. Dieses katechetische Handbuch bildete bis ins 20. Jahrhundert die Grundlage für den Religionsunterricht in allen Ländern Belgische Diözesen.

Literatur

  • E. Frutsaert, Die R.-K. Katechismus im flämischen Belgien vom Konzil von Trient, Löwen, 1934.
  • A. Ampe, "Die Arbeit von P. Makeblyde S. J.", Unser geistiges Erbe, 2 (1944), 175-214.
  • H. Storme, Wer heiraten will, ist anmaßend. Prediger und Moralisten zur Ehevorbereitung in den flämischen Diözesen (17.-18. Jahrhundert) (Symbolae Facultatis litterarum et philosophiae Lovaniensis - Serie B, 10), Leuven, 1992, 45-48.
  • M. Gielis, 'Der Mechelener Katechismus in dogmatischer und mentalitätshistorischer Perspektive', Jahrbuch der Provinzkommission für Geschichte und Volkskunde, 4 (1991-1992), 113-144.

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