WikiDer > Medaille der Barmherzigkeit
Medaillen der Barmherzigkeit waren Goldmedaillen, die anlässlich einer Krönung oder eines Amtsantritts geprägt wurden.
Solche Medaillen wurden manchmal mit einem gelöteten oder gehämmerten Auge an einer Goldkette überreicht. Manchmal wurden sie wie Zeichen in einer nicht tragbaren Version als Souvenir. Die stolzen Trägerinnen schmückten ihre Medaillen und die Kette manchmal mit Perlen und Edelsteinen. Manchmal war auch ein Teil der Medaille emailliert. Die Medaillen sind teilweise mit mehr oder weniger aufwendig verzierten Rahmen aus Gold und Emaille eingerahmt.
Solche Medaillen wurden im Mittelalter, im Barock und im Absolutismus in ganz Europa gefunden.
Österreich
Das österreichisch Herrscher verliehen seit Mitte des 16. Jahrhunderts verdienten Untertanen "Gnadenpfennig" oder "Gnadenmedaille". Nach der Abdankung Karls V. besaßen sie keine eigene Ritterschaft, da die Souveränität über die Orden vom Goldenen Vlies zusammen mit den Niederlanden an den spanischen Zweig des Hauses gefallen war. Das Goldene Vlies wurde nicht für Verdienste verliehen, aber der österreichische Herrscher nominierte regelmäßig Kandidaten. Diese wurden dann vom österreichischen Monarchen von seinen spanischen Verwandten installiert.
Für die in Frankfurt aktuelle Krönung zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, die in ofen aktuelle Krönung zu Apostolischer König von Ungarn und die in Prag aktuelle Krönung wurde König von Böhmen Motto-Medaillen der Obersten Regierung geschlagen. Auch während der Regierungszeit wurden diese Gold- und Silbermedaillen an einer Kette oder einem Band verliehen. Es gab auch nicht tragbare Medaillen mit dem Motto der Obersten Regierung.
Das Deutsche Reich, dessen Habsburger wiederholt zum Kaiser gewählt wurden, hatte lange Zeit keine Ritterschaft.
Somit blieb nur die Möglichkeit einer Medaille. Der Begriff "Gnade" bedeutete damals "Huldigung"[1].
Alle nachfolgenden österreichischen Verdienstmedaillen und Verdienstorden gehen auf diese Verdienstmedaillen zurück. Die ältesten Medaillen waren bis zur Regierungszeit von Maria Theresia von Österreich, oval. 1764 vorgeschlagen64 Kaiser Joseph II um "Medaille Virtute und Exemplo" in. 1794 folgte die Tapferkeitsmedaille. Aus der letztgenannten Medaille Medaille für Tapferkeit die von 1794 bis 1916 an Unteroffiziere und Mannschaften sowie von 1916 bis 1918 an Offiziere ausgegeben wurde.
Auch das 1n 1804 wurde 1918 eingeführt und restauriert restored Verdienstmedaille gehört aufgrund seiner Herkunft zu den Österreichischen Gnadenmedaillen.
Das Gold der Medaillen wurde 1850 verwendet, um die Kreuze der Orden von Franz Joseph schmieden zu können.
Literatur
- Johann Stolzer und Christian Steeb: Österreichs Orden vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Artikel von Walter A. Schwartz. Akademische Druck-u. Verlagsanstalt Graz 1996, ISBN 3-201-01649-7
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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