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Das Meharisten waren französischer Herkunft Legionäre auf Kamele und Dromedare, im Dienste der Französisches Kolonialreich in Afrika. Der Name bedeutet frei übersetzt „Kamelkavallerie“. Der Begriff wird heute jedoch auch für andere militärische Einheiten verwendet.[Quelle?]
Die Meharisten spielten eine wichtige Rolle bei der Entdeckung der Sahara.
Geschichte
Die Franzosen gründeten 1902 die Meharisten im Rahmen der Armee d'Afrique in der Sahara. Sie ersetzten die regulären Einheiten der Algerier Sipahi und Scharmützler. Die erste meharistische Einheit bestand aus Soldaten, die aus den Chaamba-Nomaden.
Aufgrund ihrer Verbindungen zu den lokalen Nomaden und ihrer flexiblen Technik waren die Meharisten ein wirksames Mittel, die Wüste zu bewachen. Ein ähnliches Kamelkorps wurde später gegründet, um die Südsahara zu patrouillieren. Ab den 1930er Jahren waren die Meharisten Teil der Firmen Sahariennes, wo motorisierte Truppen in Afrika und den Französische Fremdenlegion fiel unter. Nach der Einrichtung eines französischen Mandats in Syrien im Jahr 1920 wurden dort auch drei meharistische Einheiten eingerichtet.
Während der Zweiter Weltkrieg die Meharisten dienten im Kampf gegen die Achsenmächte unter anderem in SüdTunesien und fezzano. Am Ende des Krieges nahmen die Meharisten wie die Firmen Sahariennes ihren Job als Wüstenpolizei. Während der Algerienkrieg es blieb in der Sahara relativ ruhig, bis auf einen Vorfall am 17. Oktober 1957, bei dem 60 Meharisten in der Nähe waren Timimoun revoltierten gegen ihre französischen Kommandeure.
Die Meharisten blieben bis zum Abzug der Franzosen im Jahr 1962 im Dienst.
Uniform
Die Meharisten trugen weiße oder blaue Gewänder (Gandourah), mit Turbane, weite schwarze Hose (seriell) und Schleier. Außerdem enthielt die Uniform zwei rote Schärpen; eine um die Taille und eine über der Brust.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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