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Menuas
Der ockerfarbene Bereich bezeichnet Urartu unter König Menuas. Das helle Gelb zeigt die eroberten Gebiete an.

Menüas, Speisekarte, Menü oder menona war der vierte König von Urartuc und regierte von 810 bis um 776 V. CHR.[1] Er ist seinem Vater gefolgt Ishpuinis, auf.

Unter seiner Herrschaft expandierte Urartu noch mehr und übte einen großen Einfluss auf die umliegenden Gebiete der Naher Osten. Menuas übernimmt unter anderem den Bereich der Alshe in, das in einem Tal der Euphrat. Er unterwarf auch den König der Stadt Milida. Diese territoriale Expansion ging einher mit der Stärkung der Zentralgewalt, die aus einer aufstrebenden (reicheren) Oberschicht bestand.

Die äußeren Grenzen des Reiches reichten nun bis zum aras, der Oberlauf des Euphrat und zu den Ufern des Urmia-See.

Menuas baute auch viele Dörfer und Städte, Zitadellen und Tempel. Sein Sohn Argishti I ist ihm gelungen.