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Das Metaxas-Linie (griechisch: Γραμμή Μεταξά) war eine Kette von Befestigungen entlang des griechisch-bulgarisch Rand. Die Linie wurde entworfen, um Griechenland vor einer Invasion der zu schützen Achsenmächte auf einer traditionellen bulgarischen Invasionsroute.
Die Linie ist benannt nach Ioannis Metaxas, dem damaligen diktatorischen Ministerpräsidenten Griechenlands. Die Linie besteht hauptsächlich aus Aussichtspunkten, dorthin führenden Tunneln, Maschinengewehrposten, Bunkern und anderen Befestigungen. Die militärische Stärke der Linie beruhte nicht nur auf den gebauten Befestigungsanlagen, sondern auch auf der Unzugänglichkeit des Berggebietes entlang der griechischen Nordgrenze. An der griechisch-bulgarischen Grenze ist es soweit Rhodopen.
Die Metaxas-Linie bestand aus Befestigungen in 22 unabhängigen Clustern. Die größte davon ist die Festung Roupel, die 9 der 155 Kilometer langen Linie bedeckt. Es liegt auf einer Höhe von 322 Metern. Die Festung Roepel bedeckte den Pass des Flusses strimon.
Anfangs bestand die Beleuchtung hauptsächlich aus Öllampen, obwohl Generatoren installiert waren. Heute werden die Festungen mit Strom aus dem öffentlichen Netz versorgt, verfügen aber auch über eigene Generatoren. Die Belüftung wurde sowohl natürlich als auch künstlich eingerichtet. Der Bau dauerte 4 Jahre und damals 100.400.000 Drachmen.
Viele der Befestigungsanlagen existieren noch und einige sind für die Öffentlichkeit zugänglich.
Geschichte
Vor dem Ausbruch des Zweiter Weltkrieg die Befestigungen des Kastells Roepel wurden als zu leicht befunden. Es wurde dann beschlossen, nicht nur in diesem Bereich, sondern entlang der gesamten Nordgrenze weiter zu verstärken. Die Pläne waren 1935 eingerichtet und die Arbeit begann um Kerkini im Jahr 1936. Ursprünglich war vorgesehen, dass die gesamte Befestigungslinie entlang der Grenze zu Ormenion würde laufen. Der italienische Angriff auf Griechenland in 1940 verhinderte, dass diese Linie vollständig fertiggestellt wurde. Bei Kriegsausbruch war der Bau der Strecke bis Komotin im Thrakien, eine Länge von 155 km.
Zweiter Weltkrieg
Während der Schlacht gegen Italien zogen die Griechen Truppen aus der Metaxas-Linie für ihre Schlacht in der Nähe von Albanien.
Die Deutschen griffen diese Linie am 6. April 1941 von Bulgarien aus an. Der Angriff wurde von einer Infanteriedivision und zwei befestigten Gebirgsdivisionen aus der 18. Gebirgskorps. Die Metaxas-Linie war damals noch zu dritt besetzt Infanterie Divisionen, die 7. und 14. östlich der strimon, und der 18. westlich des Flusses. Die Griechen leisteten dem deutschen Angriff sehr harten Widerstand.
Gleichzeitig rückten jedoch andere deutsche Einheiten vor Jugoslawien. Die Metaxas-Linie wurde somit umschrieben.