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Militärgeographie ist eine Unterkategorie von Erdkunde das von Soldaten, sondern wird auch von Akademikern und Politikern verwendet, um die physische Erde und die Dinge, die auf ihr stattfinden, durch eine militärische Linse zu verstehen. Um dies zu erreichen, beschäftigen sich Militärgeographen mit Themen aus Geopolitik auf strategischer Ebene auf die direkten Einflüsse lokaler Gegebenheiten auf Militäreinsätze wie Bodenbeschaffenheit, Vegetation und Infrastruktur, aber auch die räumlichen Aspekte kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Faktoren.
Auf strategischer Ebene versucht die Militärgeographie, die sich verändernde physische geografische und menschliche Umgebung zu verstehen, die den Sicherheits- und Militärbereich verändern kann. Klimawandel, zum Beispiel, kann ein Katalysator sein, der die geopolitischen Beziehungen noch komplizierter macht. All dies beeinflusst wiederum die militärische Strategie, Planung und Ausbildung.
Auf taktisch Ebene kann ein Militärgeograph Geländeaspekte wie Boden, Vegetation und Wasserläufe beschreiben. Dies ermöglicht es den Einheiten, das Gelände optimal zu nutzen und Abschätzungen über die Möglichkeiten und/oder Einschränkungen des Geländes zu machen.
Geoanalyse
Geoanalyse[1], oder einfach räumliche Analyse, ist ein Ansatz, um statistische Analysen und andere Analysetechniken auf Daten anzuwenden, die einen geografischen oder räumlichen Aspekt haben. Bei einer solchen Analyse wird eine spezielle Software (Geografisches Informationssystem), die digitale Daten verarbeiten und analytische Methoden auf Datensätze mit einer räumlichen Komponente (wie einer Koordinate oder einem geografischen Namen) anwenden können.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |