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Miniatuurketen
Erzherzog Franz Karl von Österreich mit der Miniatur der Kette des Orden vom Goldenen Vlies
Die drei Ketten der Orden von Franz Joseph

Im 19. Jahrhundert wurde auch bei informellen Anlässen Zivilkleidung getragen Miniaturketten sich verhalten. Solche Ketten waren stark verkleinerte Versionen der Auftragsketten so von a Großkreuz oder Ritter getragen wurden. Solche Ketten wurden an der Weste oder von einem Knopfloch am Revers getragen. Bei den österreichisch-ungarischen Orden wie dem Orden vom Goldenen Vlies, das Leopold-Orden und der St.-Stephans-Orden es gab kein offiziell etabliertes Modell dieser Miniaturkette, bei der Orden von Franz Joseph es war der Fall. Dort trugen die Großkreuze, Kommandanten und Ritter je nach Rang drei mehr oder weniger teure Miniaturketten.

An einer Miniaturkette wurden eine oder mehrere Miniaturen von Kreuzen, Sternen und Medaillen getragen.

Diese kleinen Ketten sieht man hauptsächlich in Österreich und Preußen. Sie wurden meist im privaten Auftrag von Juwelieren angefertigt, da sie nicht zu den offiziellen Erkennungszeichen gehören.

Literatur

  • Maximilian Gritzner, "Handbuch der Ritter- und Verdienstorden", Leipzig 1893
  • Johann Stolzer und Christian Steeb (Hrsg.): Österreichs Orden vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Akademische Drucku. Verlagsanstalt Graz 1996, ISBN 3-201-01649-7 Artikel von Karl Gattinger
  • Jörg Nimmergut, Katalog Orden und Ehrenzeichen 1800 - 1945, München 1977 ff.