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Mirjam Tschopp

Mirjam Tschopp (Zürich, 1976) ist ein schweizerischViolinist, Bratschist und Geigenlehrer.

Lebenszyklus

Tschopp studierte bei Aida Stucki Piraccinic und Franco Gullic und auch Bratsche mit Christoph Schiller. Im Alter von 13 Jahren debütierte sie als Sologeigerin. Sie hat auch an mehreren teilgenommen Meister Klasse mit Thornas Brandis und Herman Krebbers. 1997 erwarb sie ihr Lehr- und Konzertdiplom und 1999 ihr Solodiplom, alle drei „mit Auszeichnung“.

Tschopp erhält einen Sonderbeitrag von der Anne-Sophie Mutter Stiftung Freundeskreis. Sie hat mit vielen berühmten Orchestern und Dirigenten gespielt. Als Kammermusikerin verdiente sie sich ihre Sporen als Bratschistin beim Quartetto Raffaele d'Alessandro. Sie spielte auch in Kammermusikensembles mit Prominenten wie Josef Suku und Peter-Lukas Graf.

Tschopp interessiert sich besonders für moderne Musik und arbeitet eng mit zeitgenössischen Komponisten zusammen. Sie hat viele ihrer Werke uraufgeführt, von denen viele eigens für sie komponiert und ihr gewidmet wurden. 2003 veröffentlichte sie erfolgreich die dritte Violinkonzert von Nicolas Bacric (Paris, 1961) in Köln Premiere.

Preise und Wettbewerbe

  • 1994: Violin-Finalist für den Eurovision-Wettbewerb.
  • 1997: Stipendium der Migros-Kulturstiftung.
  • 2000: Gewinner Bratsche Max Rostal Liga, Berlin. Finalist Concert Artists Guild Internationaler Wettbewerb in New York.
  • 2001: Preisträger des Schweizer Botschafters.
  • 2003: Stipendium der Kiefer Hablitzel Stiftung.

Anmeldungen

  • Aufnahme der Doppelviolinkonzerte von Paul Müller-Zürich und Hans Schäuble mit Sibylle Tschopp sowie der Camerata Zürich unter der Leitung von Raeto Tschupp.
  • Aufnahme des Violinkonzertes opus 44 von Ahmet Adnan Saygun mit dem Rheinland-Pfalz-Staatsphilharmonie dirigiert von Ari Rasilainen beim deutschen CD-Label CPO.

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