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Modderduivel
Schlammteufel
IUCN-Status: Empfindlich[1] (2004)
Schlammteufel
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Chordaten (Chorda-Tiere)
Klasse:Amphibie (Amphibien)
Auftrag:caudata (Salamander)
Familie:Cryptobranchidae (Riesensalamander)
Sex:Kryptobranche
Nett
Cryptobranchus alleganiensis
(Daudin, 1803)
Bilder aufWikimedia CommonsWikimedia Commons
Schlammteufel aufWikispeziesWikispezies
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Herpetologie

Das Schlammteufel[2] (Cryptobranchus alleganiensis) ist ein Salamander aus der Familie Riesensalamander (Cryptobranchidae). Die Art wurde erstmals wissenschaftlich beschrieben von Francois Marie Daudinaudi im Jahr 1803. Ursprünglich war der wissenschaftliche Name werd Triton alleghaaniensis benutzt.[3]

Aussehen

Diese Art kann eine Länge von 30 bis 74 Zentimetern erreichen, was für einen Salamander sehr groß ist. Wie alle Riesensalamander ist auch diese Art Neoten; es gibt keine vollständige Metamorphose, obwohl die Erwachsenen Kiemen verlieren und Lungen gewinnen, was eine regelmäßige Atmung an der Oberfläche erfordert. Der Salamander hat auch eine Hautfalte an der Flanke, in der sich sauerstoffabsorbierende Zellen befinden. Die Farbe ist braun bis grau, meist sehr dunkel bis fast schwarz. Der Schwanz ist seitlich stark abgeflacht und die Beine sind sehr kurz und dick. Der Kopf ist flach und die Haut erscheint etwas locker und am ganzen Körper mit warzenartigen Beulen bedeckt. Die Augen sind kaum zu sehen und diese Art ist dem Bau sehr ähnlich Japanischer Riesensalamander (Andrias japonicus), bleibt aber viel kleiner. Der Schlammteufel kann über dreißig Jahre alt werden.

Lebensstil

Der Schlammteufel frisst hauptsächlich Krebstiere wie Flusskrebs aber auch klein Fische, Schnecken, Würmer und Amphibienlarven. Nachts geht der Salamander auf die Jagd und geht auf dem Grund. Feinde sind hauptsächlich Raubfische, aber Exemplare über 50 Zentimeter haben aufgrund ihrer Größe keine echten natürlichen Feinde mehr. Um Raubtiere abzuschrecken, sondert der Schlammteufel einen giftigen Schleim ab.

Reproduktion

Die Weibchen legen etwa 300 bis 400 Eier, die in langen Strängen unter Felsen unter der Wasseroberfläche abgelegt werden. Das Männchen mischt sein Sperma zur Befruchtung ein und bewacht die Eier von da an bis sie nach einigen Monaten schlüpfen.

Verbreitung und Lebensraum

Die Art kommt im östlichen Teil der Vereinigte Staaten.[4] Der Lebensraum besteht aus fließenden Flüssen mit steinigem oder kiesigem Grund und sauerstoffreichem Wasser. Als Unterlage wählt man meist kleine, höhlenartige Löcher oder Höhlen unter Felsen, in denen sich das Tier tagsüber versteckt.

Die größte Bedrohung für diesen Salamander ist das Verschwinden der Kleinen Krebstiere von dem er lebt. Viele Krebstiere reagieren sehr empfindlich auf Umweltverschmutzung und wenn das Grundnahrungsmittel weg ist, haben die Salamander keine Überlebenschance.

Externer Link

  • (und) Caudata.org - Bilder vom Schlammteufel - Webseite

Zitat