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Mordechai
Mordechai, links in einem Gemälde von Arent de Gelder.

Mordechai oder Mordekai (hebräisch: מָרְדֳּכַי, wahrscheinlich eine Ableitung des BabylonischMarduk, der Stadtgott von Babylon) ist ein Zeichen aus dem Hebräische Bibel.

Mordechai war eine Hauptfigur in dem Buch Esther. Er war ein Jude vom Stamm Benjamin. Mit Esther, seine Nichte und Adoptivtochter, lebte er in Susa, in dem persischDiaspora. Beide sollen Nachkommen der Juden Jerusalems gewesen sein, die in Babylonische Gefangenschaft wurden gefüttert. In Susa arbeitete Mordechai am Hof ​​und bewachte das Tor des Königspalastes. Es zeichnete sich durch zwei Qualitäten aus. Er war dafür bekannt, dem König gegenüber loyal zu sein. Ihm gelang es bei zwei Attentaten auf Ahasverus (Xerxes II, 486 - 465 v.Chr.) zu vereiteln. Ein zweites Merkmal war, dass er ein gläubiger Jude war, der seinen Glauben in der Diaspora nur bedingt offen ausüben konnte. Das höchste Gebot, nämlich allein JHWH Tribut zu zollen, führte er auch unter äußerst gefährlichen Bedingungen durch. Deshalb weigerte er sich, sich vor Buigen zu verbeugen Haman, der zweite Mann im Reich. Diese innere Stärke ärgerte Haman so sehr, dass er nicht nur Mordechai töten, sondern das gesamte jüdische Volk ausrotten wollte.

Diese mörderischen Pläne konnten nur durch das geschickte Zusammenspiel von Mordechai und Esther vereitelt werden. Obwohl Mordechai Esther zunächst geraten hatte, ihre jüdische Abstammung am königlichen Hof aufzugeben, um in die höchsten Ämter und Vertrauensstellungen des Königs aufzusteigen, legte er in diesem Fall das Schicksal seines Volkes in Esthers Hände. Sie allein, wenn auch unter Einsatz ihres eigenen Lebens, war in der Lage, das jüdische Volk durch ihre enge Verbindung und Beziehung zum König vor dem Untergang zu bewahren. Mordechais Loyalität gegenüber dem König und seine früheren Erfolge bei der Vereitelung der Attentatsversuche auf das Leben des Königs waren hier nützlich. Nach der Hinrichtung Hamans erhielt Mordechai vom König viele Ehrungen.