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Morseconus
Bohrfutter mit Morsekegel
Bohren mit MK-Aufnahme

Das Morsekegel (MC; oft auch abgekürzt als 'MK' von der DeutscheMorsekegel oder als 'MT' des EnglischMorsekegel) ist eine genau standardisierte Form eines leicht konischen (konisch)[1] Spannwelle zum Einsatz in Spannwerkzeugen wie Bohrfutter, Spannzangen, Reibahlen und so weiter, in einem passenden Werkzeughalter. Diese Art von Kegel wurde von den Amerikanern erfunden Erfinder Stephen A. Morse.[2]

Die Kraftübertragung von der Antriebsmaschine auf das Arbeitsgerät erfolgt mittels statische Reibung zwischen Aufwickelwelle und Werkzeughalter. Mit zunehmendem axialen Druck, der im Betrieb auf die Welle ausgeübt wird, führt dies dazu, dass die Welle mit zunehmender Kraft in der Halterung geklemmt wird.

Am Ende des Aufnahmeschaftes kann sich gegebenenfalls eine Austreiblippe befinden, in der sich ein Gewinde befindet, aus dem der Schaft in die Werkzeugaufnahme eingezogen und auch wieder herausgedreht werden kann.

Es gibt sieben Größen von Morsekegeln, die gemäß den DIN-Norm 228[3], nummeriert von 0 bis 6. MK0 ist das kleinste und MK6 das größte.

Neben dieser Reihe offizieller MK-Größen sind in der DIN 228 noch einige weitere Größen definiert. Darüber hinaus gibt es auch metrisch Kegel (ME) und mehrere andere Kegelsysteme.

Externe Links

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