WikiDer > Musee Ratho

Musée Rath
Fassade des Musée Rath
Französisch-belgischer Zweig des Suchdienstes des Roten Kreuzes im Jahr 1919

Es Musee Ratho ist ein Museum in Genf die 1826 eröffnet wurde und seit 1910 Ausstellungen beherbergt. Es war das erste Gebäude, das als Museum für Schweiz. Es neoklassizistisch Museumsgebäude befindet sich an der alten Stadtmauer auf der Platz Neuve, Daneben Musikkonservatorium.

Geschichte

Das Musée Rath wurde zwischen 1824 und 1826 vom Architekten Samuel Vaucher für die Schwestern Jeanne und Henriette Rath erbaut. Sie hatten Geld von ihrem Bruder, General Simon Rath (1766-1819), geerbt, um etwas Nützliches für das Land zu tun, das seinen Namen tragen sollte. Sie spendeten der Stadt 182.000 Gulden, um ein Museum einzurichten, das an einem Tag in der Woche für die Öffentlichkeit und an vier Tagen in der Woche für Studenten geöffnet sein sollte. Der Stadtrat investierte in das Projekt und beherbergte die Gemälde, die er 1805 zur Ausführung des Entscheidung Chaptal (von den 45 zugewiesenen Gemälden waren 14 in einer ersten Lieferung und fünf in einer zweiten Lieferung angekommen). Die Verwaltung und der ewige Genuss des Museums gehörten dem Gesellschaft der Künste Genf, aber unter dem radikal-liberal 1851 wurde diese Vereinigung trotz des Widerstands von Henriette Rath beiseite geschoben.

Das Musée Rath war das erste zweckgebundene Kunstmuseum der Schweiz. Es wurde zunächst für Dauer- und Sonderausstellungen, kulturelle Zusammenkünfte und Kunstausbildungen genutzt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Museum für die wachsende Sammlung zu klein. Es zog 191010 in das neue um Musée d'Art et d'Histoire de Geneve und organisierte fortan nur noch Sonderausstellungen.

Zwischen 1916 und 1919 und ab 1939 wurde das Gebäude von der Agence Internationale des Prisonniers de Guerre von dem Rotes Kreuz. Es gab einen Suchdienst für Kriegsgefangene und andere Kriegsvermisste.

Das Gebäude wurde 1921 geschützt, verfiel aber in einen schlechten Zustand. Unter der Leitung des Architekten Rodolphe Wagner wurde es ab 1958 renoviert, wobei die zenitalen Oberlichter hinter Zwischendecken verschwinden. Dieser Zustand wurde 2009 bei einer erneuten Renovierung beibehalten, da Tageslicht von vielen Kunsteigentümern und Versicherern nicht mehr erwünscht war.

Literatur

  • Maurice Pianzola, Le Musee Rath a 150 Jahre, 1976, 71 S.
  • Catherine Courtiau, Le Musee Rath in Genf, im: Kunstarchitektur und Schweiz, 1995, Nr. 4, p. 422-425

Externer Link

Siehe die Kategorie Musee Ratho von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.