WikiDer > Myxödem
Myxödem ist eine schleimige Flüssigkeitsansammlung im Haut. Es entsteht durch die Bildung von Mucopolysaccharide in dem Dermis. Diese Mucopolysaccharide binden Feuchtigkeit und verursachen die Schwellung. Dadurch bleiben im Gegensatz zum „normalen“ Ödem nach lokalem Druck keine Grübchen zurück. Sekundäres "Lochfraß" ist möglich Ödem" entstehen durch Kompression der Lymphgefäße. Auch bildet sich das Myxödem nicht per definitionem an den tiefsten Stellen des Körpers, wie es bei Ödemen unter Schwerkrafteinfluss der Fall ist, sondern wird oft an den Schienbeinen (vortibiale). Manchmal tritt es auch an den Händen, Ellbogen, Armen oder im Gesicht auf. Im letzteren Fall treten häufig periorbitale Ödeme und Ödeme der Augenlider auf. Die Haut ist oft gelblich gefärbt und fühlt sich kalt an.
Myxödem kann unter anderem verursacht werden durch (langfristig/schwerwiegend) Hypothyreose (z.B. basierend auf dem Hashimoto-Krankheit) und Hyperthyreose (zum Beispiel basierend auf der Morbus Basedow).
Das Wort Myxödem kommt von den altgriechischen Wörtern μύξα, was "Schleim" oder "schleimige Substanz" bedeutet, und οίδημα, was "Schwellung" bedeutet.