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Mödlareuth
Modlareuth
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Modlareuth (Deutschland)
Modlareuth
Ort
ZustandThüringen / Bayern
Gemeindegefell / Topen
Koordinaten50° 25′ N, 11° 53′ O
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Modlareuth ist ein Dorf mit etwa 50 Einwohnern an der Grenze der Deutsche Zustände Bayern und Thüringen. Das Dorf ist seit mehr als 400 Jahren administrativ geteilt und seit 41 Jahren Deutsch-deutsche Grenze durch das Dorf.

Geschichte

Im 16. Jahrhundert wurde die Tannbach, der durch Mödlareuth fließt, die Grenze zwischen den between Markgrafschaft Bayreuth und der Landkreis Reuß-Schleiz. Im Jahr 1810 wurde dies die neue Grenze zwischen den Königreich Bayern und das Fürstentum Reuß-Schleiz. Die Folgen für die Bevölkerung von Mödlareuth hielten sich in Grenzen: Es gab nur noch eine Schule und ein Gasthaus im Dorf, im thüringischen Ortsteil. Die Leute gingen in Bayern in die Kirche Topen.

1945 wurde Thüringen dem Sowjetische Besatzungszone, während Bayern zum US-Besatzungszone wurde beauftragt. Mit der Gründung der Bundesrepublik und der DDR 1949 verlief die innerdeutsche Grenze quer durch das Dorf und war Passierschein, eine Kreuzungsfreigabe, die erforderlich ist, um auf die andere Seite des Dorfes zu gelangen.

Ab 1952 begann die DDR mit dem Bau von Grenzbarrieren, um die Massenflucht der Ostdeutschen in die Bundesrepublik zu verhindern. Bewohner des ostdeutschen Dorfteils, die von der Regierung als unzuverlässig angesehen wurden, mussten umziehen. Die Grenzbarrieren wurden 1966 durch eine Betonmauer ersetzt. Auf der Westseite ist dies, wie das Berliner Mauer, eine Touristenattraktion.

Nach Aufhebung des Reiseverbots für Ostdeutsche am 9. November1989 einen Monat später wurde in Mödlareuth ein Grenzübergang für Fußgänger errichtet. Auf 17. Juni1990 die Mauer von Mödlareuth wurde abgerissen. Ein kleiner Teil ist stehen geblieben und ist Teil der Deutsch-Deutsches Museum Modlareuth.

Mödlareuth heute

Der thüringische Ortsteil gehört heute zur Stadt gefell, der bayerische Teil der Gemeinde Topen. Die Teilung seit über 40 Jahren prägt das Dorf: Die Kinder gehen auf verschiedene Schulen und auch der Dialekt hat sich verändert. Auf der thüringischen Seite der Grenze grüßen sich die Menschen mit guten Tag während im bayrischen Teil grüßt man mit Gruß Gott.

Externe Links