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GenreDokumentationsreihe
Spielzeitca. 25 Minuten
RichtungNevine Gerits
BearbeitenKristof Van den Eynde
LandFlagge von Belgien Belgien
SpracheNiederländisch
Produktion
ProduzentDie Chinesen
Sendungen
Start28. Oktober2013
Ende18. Dezember2013
Folgen4
Jahreszeiten1
SenderSegeltuch
Portal  Portalsymbol  Fernsehen

Nach oben ist eine Fernsehsendung des Produktionshauses Die Chinesen die im Herbst 2013 im flämischen Fernsehsender ausgestrahlt wurde Segeltuch.

In vier Episoden wurde eine Reihe von gefährdeten jungen Menschen aus einem Brüssel Boxclub, der dem folgte Monte Rosa, einer der höchsten Berge der Alpen. Sie suchen gleichzeitig nach sich selbst und nach einer Herausforderung. Sie visualisieren ihre Geschichte selbst mit ihrem Smartphone.

Nach oben habe von der VRT die Diversity Trophy, eine Auszeichnung für Talente, die kreativ mit Vielfalt arbeiten, in der Kategorie Dokumentarfilm.[1]

Folgen

Folge 1: Mein Brüssel

im Herzen Brüssel ist die Brussels Boxing Academy, in die täglich junge Leute aus allen Stadtteilen Brüssels kommen, um zu trainieren. Obwohl es für die meisten von ihnen viel mehr ist. Malick ist auf halbem Weg aufgewachsen Senegal, halb in Brüssel. Für ihn ist der Verein seine Familie geworden. Elias, mit marokkanischen Wurzeln, kann seine aufgestaute Energie bereits verlieren. Für die deutsche Journalistin Annemarie, die Brüssel nur von ihrer Arbeit für die EU-Kommission kennt, ist der Club ihr einziges Standbein in ihrer neuen Heimatstadt. Boxtrainer Tom stellt all diesen jungen Leuten sein ehrgeiziges Projekt vor: Gemeinsam mit ihnen will er die Schneegipfel des Monte Rosa, einem der höchsten Berge Europas, erklimmen. Die Jugendlichen starten symbolisch die schweren Vorbereitungen mit einer Teilnahme an den 20 Kilometern von Brüssel.[2]

Folge 2: Die Bulge-Offensive

Tom, Boxtrainer und treibende Kraft hinter der Expedition zum 4634 Meter hohen Monte Rosa, nimmt eine Gruppe junger Menschen aus Brüssel mit in die Ardennen für eine zweitägige Wanderung. Er will sie für den harten Aufstieg an die Spitze testen. Schnell wird klar, dass viele junge Leute die Reise unterschätzen. Imad und Jaouad, beide marokkanischer Herkunft, gehen zum ersten Mal in die Natur und müssen tief graben, um mit der Gruppe mithalten zu können. Romal, ein minderjähriger afghanischer Flüchtling, hat große Augen. Er trifft sich zum ersten Mal Belgien außerhalb des Asylzentrums. Mit jedem Schritt sieht Trainer Tom aus der sehr vielfältigen Gruppe junger Menschen ein eingeschworenes Team.[3]

Folge 3: Ich habe einen Traum

Einige der Jugendlichen träumen davon, Boxweltmeister zu werden, andere sehen sich als Konditoren. Aber sie alle erkennen, dass sie hart arbeiten müssen, um ihre Träume zu verwirklichen. Am letzten Tag ihrer Expedition in den Ardennen begegnet sich der rebellische Jaoaud selbst. Der afghanische Asylbewerber Romal spricht kein Französisch, tut aber alles, um zur Gruppe zu gehören. Denn jetzt wird es ernst: Wenn Tom nach Hause zurückkehrt, wird Tom entscheiden, wer körperlich und geistig bereit für die Expedition in die Berge ist und wer nicht. Für die Gruppe wird es nicht nur eine körperliche Abnutzungsschlacht: Die harte Realität der Metropole hat mittlerweile auch einige junge Leute stark unter Druck gesetzt.[4]

Folge 4

Nach Monaten intensiven Trainings und Vorbereitung bricht die erlesene Gruppe um die Boxtrainer Tom und Maalem schließlich zum Monte Rosa in Italien auf: ein Anstieg von 4.634 Metern. Ein großer Kontrast zu den Brüsseler Vierteln, die die jungen Boxer kennen: Für die meisten ist es das erste Mal, dass sie auf einem Berg stehen. Die 15-jährige Dounia stößt im allerletzten Moment zur Gruppe: sehr stolz auf ihre algerischen Wurzeln und nicht auf ihren Mund gefallen. Damit ist die Zehnergruppe komplett: Gemeinsam begeben sie sich auf die beschwerliche Expedition. Die etwas älteren Malick und Elias kümmern sich unterwegs um Dounia, doch am Ende bleibt es jeder für sich. Denn auf dem langen Weg nach oben kämpfen die Jugendlichen nicht nur hart gegen die Natur, sondern vor allem gegen sich selbst.[5]