WikiDer > Naissaar
| Insel | |
Ort | |
| Ort | Finnischer Meerbusen |
| Koordinaten | 59°34'N, 24°31'E |
Allgemeines | |
| Oberfläche | 18,6 km² |
| Einwohner | ±20 (1 Einwohner/km²) |
| Landnutzung | Naturschutzgebiet |
| Detailkarte | |
| Fotos | |
| Die Küste | |
Naissaar (Schwedisch: Nargö) ist eine kleine Insel im Finnischer Meerbusen auf der Höhe von Tallinn, liegt 8,5 km von der estnisch Küste. Administrativ gehört Naissaar zur Gemeinde (vald) Viimsia in der Provinz Harjumaa. Bis zum Zweiten Weltkrieg lebten dort etwa 450 Schweden. Unter sowjetischer Herrschaft war es ein Militärgebiet und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Jetzt ist es praktisch unbewohnt: Naissaar hatte am 12.09.2005 zehn ständige Einwohner. Bis zum 31. Dezember 2011 war diese Zahl auf 3 gesunken.[1] Am 01.01.2020 waren es wieder ca. 20 Personen, verteilt auf drei Siedlungen: Lunakulaü (12 Einwohner), tagaküla (5 Einwohner) und Väikeheinamaa (0-3 Einwohner).[2] Auf Schwedisch heißen die drei Dörfer Storbyn, Bakbyn und Lillangin.
Naissaar bedeutet Fraueninsel. wenn Terra feminarum die Insel wurde erstmals um 1076 erwähnt Chronik von Adam von Bremen.
Naissaar ist seit 1995 ein Naturschutzgebiet. Die Insel ist hauptsächlich von Nadelwald bedeckt. Es gibt auch eine große Zahl Felsbrocken finden. Der höchste Punkt, der Kunilamägi, erreicht bis zu 27 Meter über dem Meeresspiegel.
Auf der Insel ist ein Netz von Schmalspurbahnen. 1913 erfolgte der Bau des Liniennetzes, das im zwanziger Jahre wurde abgeschlossen. Die Schmalspurbahn wurde zwischen 1913 und 1994 fast ausschließlich militärisch von der kaiserlich-russischen Armee, der estnischen Armee, der Roten Armee, der Deutschen Wehrmacht und wieder der Roten Armee und ihren Marinen genutzt. Nach 1994 wurde erfolglos versucht, das Schmalspurnetz zu einer touristischen Attraktion zu machen. 2014 wurde es geschlossen.[3]
In den Monaten Mai bis September gibt es eine Fähre von Tallinn nach Naissaar; darüber hinaus werden regelmäßig Ausflüge auf die Insel organisiert.

Leuchtkästen auf der Südseite

Die Nordspitze mit dem Leuchtturm

Die Kirche

Das Dorf Lõunaküla

Die Schmalspurbahn im Jahr 2011
Externer Link
- Naturpark Naissaar (archiviert)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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