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Needien
Alte BezeichnungAktueller Name'Klima'
HolozänHolozänheiß
TubantienWeichselienkalt
emienemienheiß
DrenthienSaalienkalt
brauchenHolsteinienheiß
TaxandrinSiehe Tabelle 2kalt
Tiglian&IcenianTiglianheiß
Amstelienpretiglienkalt
Tabelle 1 - Klassifikation des Pleistozäns nach Van der Vlerk & Florschütz

Es brauchen ist ein veraltetes Niederländisch stratigraphisch Begriff. Die Einheit bildete einen Teil der niederländischen Unterabteilung der Pleistozän-, ging voran der Taxandrin und gelang dem Drenthien. Der Name wurde erstmals 1948 verwendet (auf Niederländisch)[1] und 1950 (auf Englisch)[2] benutzt. 1953 wurde der Steinbruch 'Ten Bokkel Huinink' im Bedarf Berg ein Pollendiagramm veröffentlicht.[3] Dieser Ort wird wie er Stratotyp des Neediers.

Der Needien wurde später korreliert mit dem Holsteinien.[4] Seitdem ist der Begriff „Needien“ in Vergessenheit geraten. Die Meinungen zum genauen stratigraphischen Alter sind jedoch noch geteilt[5]

Mit 'Needien', Tonschichten mit sehr viel Viviparus diluvianus (ein SüßwasserSchnecke) die im . ausgegraben wurden Bedarf Berg, in der Nähe des Dorfes Bedarf (Provinz Gelderland, Die Niederlande) in der ersten Hälfte des 20. Dieser Ton enthielt neben a ZwischeneiszeitWeichtierfauna, ebenfalls Säugetier- und Pflanzenreste.

Der Needien umfasste mehr als das, was derzeit unter niederländischen Einlagen aus dem Holsteinien wird gezählt:

Beide genannten Lagerstätten sind übrigens komplexer Natur und enthalten mit ziemlicher Sicherheit mehrere glazial-interglaziale Zyklen. Die Stratigraphie beider Lagerstätten ist umstritten und es besteht die Möglichkeit, dass sie teilweise mit den 'Needien' korrelieren.

Andere veraltete Begriffe für diesen Zeitraum sind Mindel-Riss-Interglazial, das 'Horizont von Viviparus diluvianus'[6] und 'Riß-Interstadial'[7].

Fauna

Weichtiere gehörten zu den am häufigsten vorkommenden Tieren im Neede Clay des Needse Berg. Die Fauna zeichnet sich vor allem durch einen hohen Anteil an Flussarten aus, von denen einige ausgestorben in Westeuropa lebt oder nicht mehr lebt. Wichtig sein: Viviparus diluvianus, Borysthenia naticina, Parafossarulus crassitesta, Bithynia troscheli, Belgrandia Marginata und Pisidium Clessini.[6][8][9] Es wurden nicht sehr viele Säugetierfossilien gefunden, aber sie sind wichtig biostratigraphische Marker. Unter anderem sind bekannt: Trogontherium cuvieri, Arvicola terrestris cantiana und Dicerorhinus merckic.[10]

Flora

Samen und andere Pflanzenreste aus demselben Ton sind unter anderem bekannt aus: Euryale sp., Traube (Vitis vinifera), Pirus sp. Des großer Wasserlinsenfarn(Azolla filiculoides) sein Makrosporen fand es.[11]