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Netotsjka Nezvanova
Nitochka Nezwanowa
Originaler Titelеточка езванова
Autor(en)Fjodor Dostojewski
ÜbersetzerHelen A. Bendien
LandRussland
SpracheNiederländisch
UrspracheRussisch
GenreRoman
HerausgeberG. A. aus Oorschot
Problematisch1956 Teil der Gesammelten Werke Teil 2
Ursprünglich veröffentlicht1849
Seiten170
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Nitochka Nezwanowa (Russisch: еточка езванова) ist der dritte Roman des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski von 1849. Die Geschichte wird von der Hauptfigur selbst erzählt, aber dieser Roman wurde nie beendet. Vermutlich kam die Deportation des Schriftstellers nach Sibirien dazwischen.

Inhalt

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Netochka Nezwanowa erzählt die Geschichte ihres Lebens, das in ihren Erinnerungen erst mit neun Jahren beginnt. Sie beschreibt den Tod ihrer Mutter und ihres alkoholkranken Stiefvaters Jefimov innerhalb von zwei Tagen. Dieser Yegor Efimov ist ein talentierter Geiger, der sein Leben vermasselt hat und komplett auf der Tasche von Njetochkas Mutter lebt. Nach dem Tod ihrer Eltern wird sie von einem Prinzen und seiner Frau aufgenommen, nachdem sie vor seiner Tür ohnmächtig geworden ist.

Sie freundet sich mit Katja, der Tochter des Hauses, an. Ihre Beziehung wird schließlich hysterisch und bevor die Beziehung außer Kontrolle gerät, verlässt die Familie St. Petersburg und geht nach Moskau. Dort erkrankte das jüngste Kind, Sohn Sasja, schwer. Im Alter von zwei Jahren wurde er einmal von der Hausbulldogge Falstaff aus dem Fluss gerettet.

Katjas Mutter hat eine sechs Jahre ältere Tochter aus einer früheren Ehe, Alexandra Michailowna. Netochka wird zu ihr und ihrem Mann in Sankt Petersburg aufgenommen. Das Paar hat zwei kleine Kinder, doch das Waisenmädchen hofft, in ihrem neuen Zuhause in Michailowna eine Mutter, eine Tochter und eine Freundin zu finden. Auch diese Beziehung entwickelt sich stürmisch und die beiden jungen Frauen können zunehmend nicht mehr ohne einander leben. Ehemann Pjotr ​​Alexandrowitsch betrachtet die Beziehung mit zynischen Augen: Eines Tages findet Nietochka in einem Buch in der Bibliothek einen alten kompromittierenden Brief an Michailowa. Der Brief verfolgt das Waisenmädchen immer mehr im Kopf, bis Pjotr ​​sie eines schlechten Tages mit dem Brief erwischt.

Letzterer meint nach flüchtiger Lektüre, Netochka habe einen Liebhaber. Es kommt zu einer dramatischen Dreieckskonfrontation zwischen den beiden Ehepartnern und Netochka, mit dem Ziel, die Wahrheit über den Brief zu enthüllen. Der Leser weiß nun mehr als die beiden Ehegatten. Pjotr ​​will das verwaiste Kind vor seine Tür stellen. Aber auf dem Höhepunkt des Konflikts ist der Roman vorbei. Über weitere Fortschritte kann der Leser nur spekulieren.