WikiDer > Nicolette Malt
Nicolette Malt | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Marianne Elisabeth Henriette Nicolette Mout | |||
| Geboren | 31. Mai1945 | |||
| Geburtsort | Wassenaar | |||
| Land | ||||
| Beruf | Historiker | |||
| dbnl-Profil | ||||
| Webseite | ||||
| ||||
Marianne Elisabeth Henriette Nicolette Mout (Wassenaar, 31. Mai1945) ist ein niederländischer Dichter und emeritierter Geschichtsprofessor.
Biografie
Mout debütierte 1965 mit Gedichten im Verlag Athenäum - Polak & Van Gennep. 1968 schloss sie ihr Geschichtsstudium an der Universität Amsterdam und zu den Karls-Universität Prag. 1969 trug sie zur festlichen Sammlung bei, die Prof. Dr. J. Presser bei seiner Emeritierung als Professor an der Universität Amsterdam; 1971 trug sie zur Veröffentlichung bei Gespräche mit Jacques Presser. 1970 veröffentlichte sie eine Broschüre über Komenius und Amsterdam. 1975 promovierte sie an der Universität Leiden auf Böhmen und die Niederlande im 16. Jahrhundert. 1979 und 2006 gab sie eine Ausgabe des Plakat der Verlassenheit 1581. 1982 arbeitete sie an der Kollektion mit Rudolf II. und sein Hof, Aufsätze zur Entwicklung von Kunst und Kultur unter der Herrschaft des Habsburger Kaisers Rudolf II (1552-1612). 1985 war sie Redaktionsmitglied des Parteibundes Administratoren und Gelehrte. Entwürfe zu Themen der niederländischen Geschichte des sechzehnten, siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts, vorgelegt bei Prof. DR. J. J. Woltjer bei seiner Emeritierung als Professor der Universität Leiden.
1994 arbeitete sie an Erinnerungen an ein halbes Jahrhundert des 'Historischen Kreises' in Leiden, 1942-1992 und ab 1996 Historiker in der Politik, eine Sammlung über Politiker, die auch Historiker waren. 1998 war sie Mitglied der Redaktion der Sammlung Mit der französischen Schlacht. Ausarbeitung für H. L. Wesseling. 2002 verarbeitete sie ein Interview mit Jos Palm mit Ivo Schöffer im Heft Außerdem muss man ein bisschen mutig sein. Ivo Schöffer über sich selbst, den Krieg und die Geschichte, eine Sammlung, die zum 80. Geburtstag des Historikers erschien. 2002 war sie auch Mitarbeiterin bei Von Müller bis Wesseling. Einhundertneunzehn Jahre allgemeine Geschichte in Leiden. 2004 hielt sie den Vortrag von Wilhelm von Oranien in Delft unter dem Titel Kirche und Staat im 16. Jahrhundert. 2012 sprach sie mit dem Rede bei der Enthüllung des Gedenksteins für Joseph Scaliger in der Breestraat 113 in Leiden von. Sie hat auch zu unzähligen Sammlungen beigetragen und Dutzende von Artikeln geschrieben.
Mout lieferte einige Artikel für die Biographisches Wörterbuch der Niederlande: Rein Blijstra, Louis Davids, Nico Donkersloot und Jacques Presser.
Mout war ab 1976 als Lehrerin in Leiden tätig, wo sie 1990 durch Sonderberufung zur Professorin für Mitteleuropastudien mit besonderem Schwerpunkt Österreich auf einem Lehrstuhl der Österreichischen Studienstiftung berufen wurde. Ab 1994 verband sie diese Funktion mit einem Ordinariat in der allgemeinen Geschichte der neue Zeit. Seit 1988 ist sie Mitglied der Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften.
Professor Doktor. Dr. M.E.H.N. Malz ging mit . im Jahr 2010 emeritierter Status; zu diesem Anlass gemalt Sylvia Willink ihr Portrait davor Akademiegebäude (Leiden).[1]
Privat
Mout ist eine Tochter eines Rechtsanwalts und Dekan der Anwaltskammer der Oberster Gerichtshof der Niederlande Herr. Arie Malt (1900-1978) und Maria Helena van Tooren (1901-1992). Ihr Partner war der Germanist Prof. Dr. Peter Felix Ganzo (1920-2006), Professor an Universität Oxford.
Literaturverzeichnis
- Acht Verse. Amsterdam, 1965.
- Komenský v Amsterdam. Prag, 1970.
- Böhmen und die Niederlande im 16. Jahrhundert. Leiden, 1975 (These).
- Das Gesicht der Freiheit. Das Gesicht der Freiheit. Leiden, 1991 (Eröffnungsrede).
- 'Das Batavische Ohr'. Das Schicksal von Erasmus' Sprichwort „Auris Batava“ in der niederländischen Geschichtsschreibung. Amsterdam, 1993.
- Der perfekte Redner. Die Macht des Wortes in der Renaissance. Leiden, 1996 (Eröffnungsrede).
- Die Kultur des Humanismus. Reason, Briefe, Traktate, Gespräche von Petrarca bis Kepler. München, 1998.
Quellen
Hinweis
|