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NOZEMA | ||||
| Rechtsform | N.V. | |||
| Einrichtung | 1935 | |||
| Stornierung | 2004 | |||
| Land | ||||
| Sektor | Sender | |||
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Sendestation Nozema | ||||
Das Gebäude von Nozema | ||||
| Ort | ||||
| Ort | Biezendijk, Loiker-Kapelle | |||
| Koordinaten | 52° 0′ N, 5° 3′ E | |||
| Fertig bauen | 1939 | |||
| Die Architektur | ||||
| Build-Stil | Geschäftsexpressionismus | |||
| Gebäudeinfo | ||||
| Architekt | B. A. Verhey | |||
| Anerkennung | ||||
| Denkmalstatus | Nationaldenkmal | |||
| Denkmalnummer | 512136 | |||
| Liste der Nationaldenkmäler in Lopik (Gemeinde) | ||||
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Das N.V. Gemischte Gesellschaft Niederländischer Rundfunk, Zusamenfassend Nozema, bestand aus 1935 bis einschließlich 2004 und seine Kerntätigkeit war der Rundfunk Radio-, Fernsehen- und Datensignale.
Nozema wurde gegründet in 1935, basierend auf den Funkvorschriften von 1928 Telegraphen- und Telefongesetz 1904 (Rundfunksender, abgekürzt ROZ) in Kraft getreten.[1] Es war damals die einzige Rundfunkanstalt in den Niederlanden, die für senden durfte Radiosender und später Fernsehsender. In dem 1990er Jahre der Markt wurde für andere Parteien geöffnet, die senden wollten.
Im 2004 die ROZ wurde zurückgezogen und Nozema in eine private Rundfunkgesellschaft aufgespalten, Nozema-Dienste, und eine öffentliche Mastfirma, Niederländische Sites für Ether Communication BV (NOVEC), in der die Mobilfunkmasten vierzig Meter und mehr sind untergebracht.
Geschichte
Erste Radiosendungen
Vor der Gründung des Nozema wurde sechzehn Jahre lang regelmäßig ausgestrahlt. Die erste Radiosendung fand am 6. November 1919 statt. Vor allem religiöse Gruppen sahen im Radio eine hervorragende Gelegenheit, ihre Botschaft zu verbreiten. In diesem Zusammenhang haben in der Zeit von 1924 bis 1926 die Rundfunkvereine NCRV, VARA, KRO und VPRO etabliert; das AVRO wurde ein allgemeinerer Sender. In dieser Anfangsphase nutzen diese Rundfunkverbände einen Sender der Niederländische Signalwerksfabrik (NSF). Dieser Sender sendet, wie die meisten Radiosender in Europa heute, im Langwellenband. Die Station verwendet die Wellenlänge 1075 Meter (279 kHz). Der Grund für die Wahl des Langwellenbandes war, dass eine große Reichweite relativ einfach zu erreichen ist.
Bedarf an eigenen Sendern
Später ergibt sich bei den Rundfunkverbänden der Bedarf, über eine eigene(n) Rundfunkanstalt(en) zu verfügen. Zwischen 1929 und 1931 reichten die verschiedenen Rundfunkvereinigungen neun Anträge für den Bau eines Senders ein.
Am 18. Oktober 1929 gibt es einen Vorschlag der NV Philips Radio. Sie schlagen vor, eine unabhängige Organisation für die Verwaltung aller Sendeanstalten in den Niederlanden zu gründen. Die Anteile dieser Organisation müssten dann auf Staat, Rundfunkanstalten und Industrie aufgeteilt werden. Minister Reymer van Waterstaat ist für Radioangelegenheiten zuständig, entscheidet jedoch nicht über die Anträge für Rundfunkanstalten und diese von Philips vorgeschlagene Initiative. Damit bleibt die Situation beim Bau von Sendeanstalten unklar.
Technisches Managementunternehmen
1933 Minister De Wilde zuständig für Radioangelegenheiten. De Wilde will dieser unklaren und unerwünschten Situation rund um die Sender ein Ende setzen. Er wird vom Radiorat informiert, der die Gründung einer gemischten Gesellschaft empfahl, an der sowohl das Land als auch die Rundfunkverbände beteiligt sind. Diese gemischte Gesellschaft ist dann für die Kanäle zuständig. Die Gründung dieses gemischten Unternehmens unterscheidet sich vom ursprünglichen Vorschlag von Philips dadurch, dass sich die Branche nicht an diesem Unternehmen beteiligen wird. Minister de Wilde weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dem zu gründenden Unternehmen ausschließlich um die technische Unterstützung gehe und keineswegs ein erster Schritt in Richtung eines staatlichen Rundfunks sei.
Gründung von Nozema
Der Minister wird einen Ausschuss einsetzen, der untersuchen soll, wie der von der Regierung vorgeschlagene Mischbetrieb gestaltet werden kann. Der Ausschuss muss auch über die rechtlichen, finanziellen und technischen Vorkehrungen Bericht erstatten. Mitglieder dieses Komitees kommen aus dem Radiorat, PTT und die verschiedenen Rundfunkverbände. Sowohl Philips als auch die niederländische Signalgerätefabrik (NSF) senden einen empörten Brief, dass sie nicht eingeladen werden, an diesem Ausschuss teilzunehmen. Sie fordern, dass auch Vertreter der Industrie in diesem Gremium mitwirken. Diese Forderung wird nicht erfüllt.
Der Ausschuss beginnt die Sitzungen am 5. Januar 1934. Der Name Nozema wird als erster bei einer Sitzung am 7. Mai 1934 erwähnt. Ursprünglich wollte das Unternehmen Nederlandsche Radio Omroep Zender Maatschappij heißen. Später wurde beschlossen, das Wort Radio aus dieser Namenskonvention zu streichen. Angesichts der großen Rolle der Fernsehen zu einem späteren Zeitpunkt war dies eine zukunftsweisende Entscheidung. Am 29. November 1934 stimmten alle Rundfunkverbände dem endgültigen Vorschlag des Ausschusses zu. Es folgt das Radio Omroep Zenderwet (R.O.Z.) von 1935.
Die Gründungsurkunde der Joint Company Limited Company Nederlandsche Omroep-Zender-Maatschappij, kurz Nozema, wurde am 21. Dezember 1935 in Den Haag unterzeichnet. Das Startkapital des Unternehmens beträgt 1 Million Gulden.
Siehe auch
Referenz
- ↑90 Jahre gut angenommen, Stichting Omroep Zender Museum, 2011