WikiDer > Oberbolheim
Platzieren in Deutschland | |||
| Ort | |||
| Zustand | Nordrhein-Westfalen | ||
| Gemeinde | Norvenich | ||
| Koordinaten | 50° 49′ N, 6° 39′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 2,9 km² | ||
| Einwohner(2019-12-31) | 205 (71 Einwohner/km²) | ||
| Höhe | 120 m | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 52388 | ||
| Vorwahl | 02426 | ||
| Gehört zur Gemeinde seit | 1969-01-01 | ||
| Fotos | |||
| Straße im Dorf neu gebaut 1969 1969 | |||
| |||
Oberbolheim ist ein Ort in der Deutsche Gemeinde Norvenich, ZustandNordrhein-Westfalen, und hat 205 Einwohner (31. Dezember 2019).
Der Ort liegt direkt nördlich von Nörvenich, dem Hauptort der Gemeinde. Das angrenzende Niederbolheim gehört zum Stadtteil Blatzheim, Gemeinde Kerpen (Nordrhein-Westfalen). Das Besondere ist, dass Oberbolheim für 1968 woanders, nämlich in der Flugbahn des nahegelegenen Militärflugplatzes. 1968/1969 war das Dorf der einzige Ort in Nordrhein-Westfalen, wurde wegen des Fluglärms komplett abgerissen und gegen Nörvenich selbst wieder aufgebaut.
Am alten Platz blieb nur die alte Dorfkirche, die St. Antoniuskapelle. Es ist am Eingang zum Luftwaffenstützpunkt. Nach einem Einbruch 1970, bei dem ein Teil des kostbaren Kircheninventars teils zerstört, teils gestohlen wurde, ließ das Bistum die restlichen liturgischen Gegenstände anderweitig unterbringen. 2003 wurde die Kirche nach Restaurierung und Einbau einer modernen Einbruchmeldeanlage wieder mit diesen Inventargegenständen versehen und für den römisch-katholischen Gottesdienst umgewidmet.

Antonius Chapelka