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Das Objektverwaltungsgruppe ist ein 1989 gegründetes Konsortium, das sich auf die Entwicklung von Normen für anwendungsunabhängige verteilte objektorientierten Systeme. Das Unternehmen konzentriert sich derzeit auf Modellierung (Programme, Systeme und Geschäftsprozesse) und modellbasierte Standards. 11 Unternehmen waren an der Gründung beteiligt, darunter Apfel, Hewlett Packard, IBM, und Sonne. Inzwischen sind mehr als 800 Unternehmen beteiligt und das Konsortium verwaltet und entwickelt weiterhin mehrere international anerkannte Standards.
Normen
Die bekanntesten Entwicklungen der OMG sind die Common Object Request Broker-Architektur (CORBA) erste Version von 1991, ein Standard für die Kommunikation zwischen Objekten, der in verschiedenen Programmiersprachen geschrieben ist und auf verschiedenen Maschinen läuft, und der Einheitliche Modellierungssprache (UML), die die Modellierung und Dokumentation objektorientierter Systeme in einer standardisierten Syntax vorschreibt.
Von der Objektverwaltungsgruppe absteigen:
- BPMN (Geschäftsprozessmodellierungsnotation)
- CWM (Common Warehouse-Metamodell)
- CORBA (Common Object Request Broker-Architektur)
- DDS (Datenverteilungsdienst für Echtzeitsysteme)
- IIOP (Internet-Inter-ORB-Protokoll)
- IDL (Schnittstellendefinitionssprache)
- MDA (Modellgetriebene Architektur)
- SBVR (Semantik von Wirtschaftsvokabular und Geschäftsregeln)
- SPEM (Software-Prozess-Engineering-Metamodell)
- UML (Einheitliche Modellierungssprache)
- XMI (XML-Metadatenaustausch), QVT (Abfrage/Ansicht/Transformation) und HÜLSE (Metaobjekt-Einrichtung).