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Oddi
Oddic
Platzieren in IslandFlagge von Island
Oddi (Island)
Oddic
Ort
RegionSüdland
Koordinaten63° 46′ N, 20° 24′ W
Portal  Portalsymbol  Nordeuropa

Oddic ist eine Stadt im Süden von Island im Rangarvallasýsla die seit der frühen Geschichte Islands eine wichtige Rolle gespielt hat. Während der Christentum von Island im Jahr 1000 stand an dieser Stelle bereits eine Kirche. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1924 und ist auf dem nahegelegenen Hügel ein Aussichtspunkt, von dem aus man eine schöne Aussicht auf die Umgebung hat.

Die Oddi-Kirche.

Oddis berühmtester Bewohner war Smundur Sigfussonfróði (der Gelehrte) (1056-1133). Er war ein sehr gelehrter Mann, und er war der erste Isländer, der im Ausland studierte, unter anderem an der Sorbonne in Paris. Nach seiner Rückkehr nach Island gründete er in der Nähe von Oddi eine Schule, die später zu einem Zentrum für Wissenschaft und Literatur werden sollte. Oddi wurde danach von vielen wichtigen Isländern besucht, wie den späteren Priestern von SkalholtPall Jonsson und Thorlákur Thorhallsson. Auch der Dichter und Priester Matthias Jochumsson arbeitete in Oddi.

Ein weiterer wichtiger Bewohner von Oddi war Sæmundurs Enkel Jón Loftsson (1124-1197). Jón war bekannt und beliebt für seinen politischen Einfluss, sein Wissen und seine Freundlichkeit. Er hat die Ausbildung von Snorri Sturluson (1178-1241) selbst, der im Alter von drei Jahren von Hvammur nach Oddi umziehen musste. Von Sæmundurs Nachkommen stammt der sogenannte Oddaverjar ab, ein wichtiger Familienclan, der einen sehr großen Einfluss auf die isländische Gesellschaft ausübte, etwa während der Sturlungaold.

Benennung

Im Gegensatz zur Namensgebung vieler Orte in Island ist die von Oddi nicht eindeutig. Für Oddis Namen gibt es mehrere Erklärungen: Erstens bedeutet . ungerade auf Altisländisch so etwas wie Speerspitze. Nach einer Volkssage fiel ein Speer vom Himmel und es musste eine Kirche gebaut werden, wo der Speer auf den Boden schlagen würde.

Eine andere Erklärung wäre das Kuriosität bezieht sich auf das Vorgewende. Mit dieser Landzunge ist das Gebiet gemeint, in dem sich Oddi befindet, das von der Eystri-Rangá und Ytri-Rangá ist beigelegt.