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One (opera)

einer ist ein Kammeroper geschrieben vom niederländischen Komponisten Michel van der Aa. Das Stück ist insbesondere für einen Sopran geschrieben Barbara Hannigan. Das Werk wurde am 12. Januar 2003 in uraufgeführt Theater Frascati in Amsterdam. Es ist eines der erfolgreicheren Werke von Van der Aa und seine Charakteristika sind in diesem Werk deutlich erkennbar. Das Stück dauert 60 Minuten, es gibt aber auch eine TV-Anmeldung für die NPS was etwa 45 Minuten dauert. Van der Aa hat diese Registrierung selbst vorgenommen und auch alles unter Kontrolle gehalten. Er machte die Musik, die Texte, führte Regie und bearbeitete das Video und führte Regie bei den Acts auf der Bühne. Ein Tisch, Stuhl, zwei Projektionswände, Tonband, quetschen katze und Filialen.

Handlung

Im einer vier ältere Frauen berichten über Videoaufnahmen von einem sehr radikalen identischen Ereignis in ihrem Leben. Die Hauptfigur des Stücks – eine junge Frau – scheint bei diesen Ereignissen in allen Fällen eine Schlüsselrolle gespielt zu haben.[1] Während des Stücks wird immer deutlicher, welches Verhältnis die Hauptfigur zu den älteren Frauen hat. Es gibt keine wirkliche Antwort, es werden weitere Fragen gestellt. Dies ist eines der allgemeinen Merkmale von Van der Aas Arbeit. Im einer Es entsteht ein eindringliches Porträt einer Frau, die sich selbst völlig verloren hat.[1]

Analyse

einer beginnt im Dunkeln, woraufhin die Sopranistin den Text in einem Ton vorträgt „Könnte ich diesen Raum definieren?“ während sie ihr Gesicht mittels a . entblößt quetschen katze. Der Text ist typisch für die Ohnmacht, die die Hauptfigur empfindet. Rezitation könnte als musikalisches Stilmittel verstanden werden, um die Undefinierbarkeit der Hauptfigur auszudrücken. Es ist auch ein Hinweis auf den Titel, einer, weil es auf einer Tonhöhe gesungen wird.

Der Klang der Quetschkatze ist maschinenähnlich und kontrastiert mit der menschlichen Stimme. In dieser Arbeit spielt der Kontrast zwischen Maschine und Mensch eine große Rolle. Die Sopranistin auf der Bühne wechselt sich mit Aufnahmen der Sopranistin auf den beiden Projektionswänden ab, ihr Ego verändern, ein weiteres wiederkehrendes Thema in der Arbeit von Van der Aa. Dafür hat die Sopranistin 25 Stimmen auf Tonband gesungen.

Zeit und Raum vermischen sich total mit den Live-Events und dem elektronischen Material. Die Szene, in der sowohl der Live- als auch der aufgenommene Sopran hinter einem Tisch sitzen, ist ein Beispiel dafür. Die aufgenommene Sopranistin singt, während die Live-Sopranistin still hinter einem Tisch sitzt. Nach der Hälfte eines Wortes hört der aufgenommene Sopran auf zu singen und bleibt in einer Position. Der Live-Sopran fährt von derselben Position fort und beendet das Wort, bevor er singt.

Das Geräusch brechender Zweige spielt in diesem Werk – wie in vielen anderen Werken von Van der Aa - eine wichtige Rolle. Am Höhepunkt der Oper wird das Brechen eines Zweiges auf der Videoleinwand wiederholt. Der sich wiederholende Charakter verstärkt das Gefühl von Zwang und Ohnmacht des Protagonisten. Der große Intervalle, komplexe Rhythmen und der Kontrast zwischen Mensch und Maschine machen dieses Werk der Sopranistin technisch sehr schwer. Sie drücken auch die Ohnmacht der Hauptfigur und die Entfremdung seiner selbst aus.

Machbarkeit und Interpretation

Beim Schreiben der Oper, Van der Aa hatte immer die Sopranistin Barbara Hannigan als Hauptfigur im Blick. Die Musik ist auf ihre Stimme abgestimmt und sie ist auch auf dem Videomaterial zu sehen. Dies verstärkt die Idee des Titels, einer. Dies macht es schwierig, das Werk von einer anderen Sopranistin aufzuführen. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass dieses Werk jemals von jemand anderem als Barbara Hannigan interpretiert wird. Dies wirft auch Fragen an den Autor auf. Ist es ein Werk 'von' Michel van der Aa oder ist es ein Werk 'von' Barbara Hannigan?[2] Wieder einmal wirft der Komponist mehr Fragen auf, als er beantwortet.

Nüsse

  1. einbUnbekannter Autor. Von: Programmerklärung One, 12. Januar 2003
  2. Hannigan ist pure Poesie in 'One', Jochem Valkenburg im NRC Handelsblad vom 14. Juni 2006, S.11