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Entchristlichung ist ein Prozess, der zu einem Zustand führt, in dem die christliche Botschaft nicht mehr die Grundlage von Kultur und Moral ist. Im Gegensatz zum Prozess der Säkularisierung Bei der Entchristlichung geht es nicht darum, die Bindung zu einer Kirche zu lockern, sondern um die Schwächung der Bindung zum christlichen Glauben.
Entchristlichung kann auch nicht gleichbedeutend sein mit Säkularisierung. Die Entchristlichung bezieht sich nicht auf die rechtlichen und verfassungsrechtlichen Säkularismus (die lediglich besagt, dass die Kirche sich nicht mehr in die Staatsangelegenheiten einmischen kann). Säkularismus muss nicht unbedingt eine Entchristlichung bewirken und zielt zumindest theoretisch auch nicht darauf ab. Doch die Verwirrung ist verständlich, denn die Entchristlichung in Westeuropa geschah, als diese Region ihre Säkularisierung begann. In dem Vereinigte StaatenAndererseits war die Entchristlichung noch nie so schnell wie die amerikanische Säkularisierung; das ist am anfang des 21. Jahrhundert noch sichtbar, wenn man die hohe Zahl der sich selbst identifizierenden Christen in Amerika mit denen in Europa vergleicht. Auch außerhalb der traditionell christlichen Regionen kann Säkularismus nicht eindeutig mit einem Rückgang der Religion als zentrale Rolle in Kultur und Gesellschaft korrelieren. Zum Beispiel war es traditionell säkular Truthahn hat keinen Rückgang in der Rolle erfahren Islam in der türkischen Gesellschaft.
Siehe auch
Gesendet: 15-09-2011 | Dieser Artikel ist ein Stummel über Religion. Du bist eingeladen zu bearbeiten Klicken Sie hier, um Ihr Wissen zu diesem Artikel hinzuzufügen. |