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Entlackung entfernt Beschichtungen (unter anderem Pulverbeschichtung, Kataphoreselack (KTL) und Teflonbeschichtung) aus verschiedenen Materialien. Dazu gehören das Aufhängen von Werkzeugen aus Lackieranlagen, falsch lackierte Teile und die Reparatur von beschädigten/veralteten Beschichtungen.
Entlackung Metall wenn Kohlenstoffstahl, rostfreier Stahl und Aluminium kann auf zwei Arten erfolgen, nämlich thermisch und chemisch.
Thermische Entlackung
Ein geeignetes Verfahren zur Entlackung von Metallen, die gegen höhere Temperaturen beständig sind, ist die Entlackung mittels Pyrolyse. Nach der Behandlung in Pyrolyseöfen können die behandelten Materialien durch Besprühen mit erhitztem Wasser unter hohem Druck nachbehandelt werden. Die Materialien sind jedoch noch nicht bereit für eine Neulackierung. Dazu können die Materialien dann gestrahlt werden (z.B. Kugelstrahlen, Perlstrahlen oder Muster mit Nussschalen) oder Beizen. Beim Beizen wird der Kohlenstoffstahl zusätzlich in eine Ölemulsion getaucht, um das Produkt vorübergehend vor Rost zu schützen.
Pyrolyse ist auch ein geeignetes Verfahren zum Cracken Teflonbeschichtungen (z.B. Backbleche) oder das Aufbrechen einer Zinkschicht. Letzteres wird hauptsächlich für Zäune verwendet, die entzinkt und verzinkt einbiegen in.
Chemische Entlackung
Dieses Verfahren wird häufig bei Metallen wie Aluminium, verzinktem Stahl und Edelstahl angewendet, da dies bei niedrigeren Temperaturen (ab 80°C) erfolgt, damit diese Metalle nicht angegriffen werden. Bei diesem Verfahren wird das Produkt in ein Chemikalienbad getaucht und danach je nach verwendeter Chemie und Zusammensetzung der Beschichtung 1 bis 48 Stunden darin belassen.
Im Gegensatz zum Pyrolyseverfahren, das für mehrere Anwendungen verwendet werden kann, haben diese Chemikalien jeweils ihre eigenen Reinigungs- und Entlackungseigenschaften. Auch hier muss Kohlenstoffstahl nachträglich mit einer Ölemulsion konserviert werden, um ein Rosten zu verhindern.