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EIN Gewitter ist ein Regenschauer wo auch Sturm tritt ein.
Es wird geschätzt, dass weltweit kontinuierlich 1800 Gewitter auftreten[1] und entladen 50 bis 100. jede Sekunde Blitz.[2]
Ursprung des Gewitters
Ein Gewitter kann auf verschiedene Weise entstehen. Am gebräuchlichsten ist der "Einzelzellentyp"; die an einem warmen (Sommer-)Tag entsteht. Oft beginnt es mit der Instabilität der Atmosphäre: die unteren Schichten werden wärmer und feuchter, während die oberen Schichten kälter werden. Dadurch entstehen kleine "Kumuluswolken" (das sind "Gewitter" → Wolken mit einer Art Kopf oben), die sich zu (starken) Schauern entwickeln. Die Entstehung eines Gewitters auf diese Weise erfolgt in drei Stadien:
- Wenn die warme Luft aufsteigt, kühlt sie sich auch ab. Dadurch wird in etwa 2 km Höhe Kondensation von der Feuchtigkeit im Himmel zu kleinen Wassertröpfchen führen.
- Beim Kondensieren wird (viel) Wärme freigesetzt, wodurch die Temperatur wieder ansteigt und das Aufsteigen der Luft gefördert wird. Die Luft kann zum Beispiel bis zu einer Höhe von 6 bis 8 km aufsteigen. Dort liegt die Temperatur etwa 40 Grad unter 0. Bei dieser Temperatur gefrieren die Wassertröpfchen. Durch die wilden Luftbewegungen nach oben können die Tropfen zu großen Hagelkörnern anwachsen.
- Irgendwann kann der Schauer nicht höher werden und das Eis fällt. Die Sturmspitze besteht dann vollständig aus Eiskristallen. Jetzt hat der Sturm sein letztes Stadium erreicht. Der kalte Niederschlag fällt und wirkt so dem warmen Luftstrom nach oben entgegen, wodurch eine elektrische Aufladung entsteht.
Andere Duschen sind die Luftmassendusche, das Böenlinie und der Superzelle.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |