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Ooststraat

Das Oststrasse ist ein Straße im Zentrum der of Belgier Stadt Roeselare und einer der wichtigsten Einkaufsstraßen in der Provinz Westflandern. Die Straße verläuft vom Bahnhofsplatz bis zum Großer Markt. Das Erdgeschoss der Gebäude ist über die gesamte Länge mit Ausnahme einiger Gastronomiebetriebe und der alten Post von Gewerbebetrieben belegt.

Der erste Teil der Straße, vom Bahnhofsplatz bis zum Blomme-Museum, ist verkehrsfrei. Der Rest der Straße ist Einbahnstraße. Die Straße hat breite Fußgängerwege für den Einkaufstourismus. In der Ooststraat befinden sich sowohl große internationale Ketten als auch kleinere Fachgeschäfte.

Die Straße ist neben der Ieperstraat, Zuidstraat und Noordstraat unter anderem eine der ältesten Straßen in Roeselare. Als Mitte des 18. Jahrhunderts im century Österreichische Niederlande das asphaltierte Straße von Menen nach Brügge über Roeselare gebaut wurde, wurde der Verkehr hauptsächlich über die Zuidstraat, Grote Markt und Noordstraat auf die Süd-Nord-Achse verlagert. Das Ferraris-Karte von 1770-1776 zeigt bereits eine dichte Bebauung bis hin zum jetzt gewölbten Sint-Amandsbeek. Nach dem Bau der Bahnhof Roeselare 1846-1847 und der Vaart gewann die Straße wieder an Bedeutung. Die Spanjestraat, jetzt auf der anderen Seite der Gleise, dann direkt mit der Ooststraat verbunden. Ende des 19. Jahrhunderts kamen mehrere neue Seitenstraßen hinzu, nämlich Kunststraat (heute Henri Horriestraat), Keizerstraat (heute Jan Mahieustraat) und Vlamingstraat auf der Nordseite sowie Delaerestraat und Gasstraat auf der Südseite. Auf der Südseite, Ende des 19. Jahrhunderts, Dampfstraßenbahn Richtung Hooglede. Es gab wenig Schaden in beiden Weltkriege. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts beherbergte die Straße sowohl Wohn- als auch Gewerbebetriebe. Dann verschwanden die kleinen Häuser auf Kosten großer Geschäfte, Gasthäuser und Herrenhäuser.

Gebäude

  • Das ehemalige Geschäftshaus "In den Gulden Blieck" von Callebert-Blieck mit dem angrenzenden Haus (Nr. 33) stammt aus dem Jahr 1906. Es ist in eklektisch im Stil gebaut.
  • Das ehemalige Postgebäude (Nr. 35) wurde zwischen 1901 und 1903 in eklektisch Stil. Bis 1900 befand sich hier ein Gefängnis. Bis 1977 hieß es als Post genutzt, dann vom Stadtrat angekauft und diente für kulturelle Aktivitäten, als Informationszentrum.
  • Das Ladenhaus Denys-Schelpe (Nr. 68-70) in Jugendstil stammt aus dem Jahr 1902. Es wurde für A. Denys-Schelpe, einen Stoff- und Pelzhändler, gebaut. Die Inschriften "Dieses Haus heißt Schmetterling" bei Nummer 70 und "Dieses Haus heißt Tiger" bei Nummer 68 sind jeweils ein Hinweis darauf die Seide und Pelz.