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Open Kerken
Am Eingang einer Kirche hängt eine Leinwand mit offenen Kirchen

Offene Kirchen ist ein Stiftung mit dem Ziel, das religiöse Erbe aller anerkannten Religion - im Belgien einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Indem sie das Erbe für jedermann zugänglich macht, hofft die Stiftung, dass es Bedeutung und Wert für ein breiteres Publikum gewinnt.

Geschichte

Die Open Churches Foundation wurde 2006 vom Vorsitzenden Marc Huynen gegründet. Inspiriert wurde er von Beispielen aus anderen europäischen Ländern. 2007 wurde die Website lanciert und eine erste Publikation herausgegeben, in der jedes der mehr als 100 neuen Mitglieder vorgestellt wird. Im Jahr 2009 eine Parallele gemeinnützige Organisation etabliert. Seit der Gründung der Stiftung Belgien Etwa 260 Sakralbauten schließen sich dem Netzwerk an.

Philosophie

Kirchenbauten versteht Open Kerken neben ihrer religiösen Bedeutung als landschaftlich, monumental und kulturell bedeutsame Merkmale eines Dorfes oder einer Stadt und als Symbol für eine gemeinsame Geschichte.

Als Folge der Säkularisierung viele Kirchengebäude sind jedoch nur während der Öffnungszeiten des Anbetung. Dennoch tragen alle Bewohner zum Erhalt der Kirchenbauten bei: Kirchenvorstände werden von den Kommunen finanziell unterstützt und können mit Zuschüssen für Instandhaltung und Restaurierung rechnen. Die Stiftung hält die Schließung von Kirchen aus verschiedenen Gründen für nicht sinnvoll und möchte daher die Verwalter dabei unterstützen, ihr Kirchengebäude einer breiten Öffentlichkeit zu öffnen, auch wenn diese nur darüber informiert werden soll.

Finanzierung

Johannes-Evangelist-Kirche in Tervuren

Der Betrieb der Stiftung wird aus drei verschiedenen Blickwinkeln finanziert. Ein Drittel des Geldes kommt von den Mitgliedern des Netzwerks. Ein Drittel kommt ebenfalls aus Zuschüssen unter anderem vom Commisariat Général au Tourisme (CGT) und den verschiedenen Provinzen. Die sonstigen Betriebsmittel stammen aus Sponsoring und Spenden.

Zielsetzung

Die Open Churches Foundation wurde mit mehreren Zielen gegründet:

  • Das wertvolle kirchliche Erbe hervorheben und für Besucher und die lokale Bevölkerung zugänglich machen.
  • Entwerfen Sie Instrumente, mit denen Besucher das religiöse Erbe auf unterhaltsame und angenehme Weise entdecken und kennenlernen.
  • Verteilen und fördern Sie Aktivitäten, die das kirchliche Erbe zum Leben erwecken, wie Führungen, Konzerte, Quests, Ausstellungen, Debatten...

Operation

Empfangstisch

Sobald ein religiöses Gebäude der Stiftung beitritt, können die Verwalter auf verschiedene Unterstützungsangebote zählen. Sie erhalten ein Fassadenschild und ein Banner, um darauf hinzuweisen, dass ihr Gebäude für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Darüber hinaus wird das Gebäude auf einer Website in vier Sprachen mit einigen Fotos aufgenommen und auf einer Karte platziert, die unter allen teilnehmenden religiösen Gebäuden und den touristischen Diensten verteilt wird. Jedes Mitglied erhält außerdem Gästebücher und Kindermalbücher.

Die Stiftung versucht, die neuesten Technologien im Bereich des Zugangs zum Kulturerbe (mobiles Internet, Geographisches Positionierungs System etc.), damit sich die teilnehmenden Kirchengebäude den Besuchern professionell vorstellen können. Seit 2012 erhalten alle offenen Kirchen ein QR-Code und ein NFC-Chip an ihrer Fassade. Dahinter verbirgt sich ein Link, der Besucher zu einer Beschreibung und einigen Fotos der Kirche führt.

Inventar und Sicherheit

Von assoziierten Mitgliedern wird erwartet, dass sie ihr Inventar in Ordnung halten. Bei der Eröffnung werden häufig Fragen zur Sicherheit eines Gebäudes gestellt. Dank des Inventars hat man ein Foto und eine Beschreibung aller beweglichen Sachen.

Tage der offenen Kirche

Jedes Jahr am ersten Juniwochenende werden die "Tage der offenen Kirche" gefeiert. In ganz Belgien organisieren Gotteshäuser alle Arten von Aktivitäten und Veranstaltungen mit dem Ziel, das religiöse Erbe ins Rampenlicht zu rücken und ein breites Publikum für dieses Erbe zu interessieren.

Andere Länder

Die Open Churches Foundation wurde nach Vorbildern in Finnland und Großbritannien gegründet. Ähnliche Initiativen gibt es auch in anderen Ländern: Vejkirke (Dänemark), Straßenkirchen (Estland), Offene Kirchen (Finnland), Vei Kirker (Norwegen), Öppen Kyrka und Kyrko Kartan (Schweden) sowie mehrere regionale Initiativen in Italien, Frankreich, Niederlande, Deutschland und Großbritannien. Die Stiftung will bei der Öffnung des religiösen Erbes Raum für einen europäischen Ansatz lassen.

Externe Links

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