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Oprekken
Tunnel, die in einer Dehnung getragen werden können
Frau aus Thailand
Mann aus Brasilien
Frau aus Äthiopien
Raonic

strecken (Englisch dehnen) ist größer zu machen Piercing. Das Fleisch um das Loch wird nach und nach gedehnt. Danach können „Plugs“ oder „Tunnels“ darin platziert werden.

Die Dehnungsmöglichkeiten sind je nach Piercing unterschiedlich. Generell gilt: Je tiefer das Piercing im Fleisch sitzt, desto besser ist es dehnbar. Das Ohrläppchen ist bei weitem die beliebteste zum Dehnen. Dieser lässt sich leicht und auch am weitesten dehnen. In manchen Fällen kann dies mehr als zehn Zentimeter betragen. Zunge, Brustwarzen und Genitalien können ebenfalls gedehnt werden. In einigen Fällen werden auch Nasenlöcher und Lippen und sogar Wangen gestreckt. Dies ist jedoch sehr selten, da es sehr drastisch und schwierig ist. Ab 6 Millimeter besteht die Chance, dass das Piercing dauerhaft ist und nicht mehr schließt, obwohl dies von Person zu Person unterschiedlich ist.

In der westlichen Welt war Dehnung bis etwa 2003 eher selten. In den späten 1990er Jahren war es vor allem in bestimmten unterirdische Kreise beliebt zum Dehnen von Ohrläppchen. Ab 2004 wurde es langsam populärer. Nach der Oberkante des Ohrs, die Tragus-Piercing (im Ohrknorpel) währenddessen mean Mainstream werden. Einige moderate Piercing-Enthusiasten sahen das Dehnen des Ohrläppchens als den nächsten Schritt, um voranzukommen. Auch einige Rockstars laufen mit Stöpseln und Tunneln in den Ohren herum. Dadurch nimmt die Zahl der Menschen mit gestreckten Ohrläppchen auf der Straße merklich zu. Allerdings ist das Bild etwas extremer und langsamer als der Tragus. Stretching war bisher auch nicht in Mode. Das Dehnen von Löchern an anderen Stellen des Körpers ist deutlich weniger beliebt.

Methoden

verjüngt sich

Taper, Expander oder Einsteckstifte sind konische Gegenstände, die mit Gleitmittel nach und nach durch das Piercing geschoben werden. Taper werden aus Chirurgenstahl, Acryl, Glas und Knochen hergestellt. Es gibt auch Spiralkegel, die in den meisten Fällen auch als Schmuck getragen werden können. Obwohl sie ursprünglich nicht zum Dehnen gedacht sind, ist dies manchmal in Ordnung, wenn die Dehnung schon etwas älter ist und das aktuelle Schmuckstück schon etwas lockerer ist. Zu schnelles Dehnen kann dazu führen, dass der Stoff reißt oder Ausblasen entsteht; Dies bedeutet, dass sich Narbengewebe im Ohrläppchen bildet.

PTFE-Band

PTFE-Tape wird für die sogenannte Tape-Wrap-Methode verwendet, bei der alle paar Tage eine dünne Schicht PTFE-Band über den Stopfen oder Tunnel gewickelt wird, wodurch das Piercing allmählich gedehnt wird. PTFE ist ein körperfreundliches Material, das auch im Baumarkt leicht zu bekommen ist. Dieser Weg ist oft am schönsten, wenn die Strecken schon etwas größer sind; der umwickelte Stopfen ist dann leichter einzuführen und auch leichter zu entfernen. PTFE-Band kann mit der Zeit manchmal weniger rutschig werden, was das Entfernen eines Stopfens erschwert – und bei zu viel Druck schmerzhaft. Um Hautschäden zu vermeiden, empfiehlt es sich, heiß zu duschen, viel Gleitmittel oder eine ölige Salbe zu verwenden und den Stöpsel sehr vorsichtig aus dem Ohr zu ziehen.

Gewichte

Das Dehnen mit Gewichten scheint ideal zu sein, erfordert jedoch einige Aufmerksamkeit. Es ist unklug, ein großes Gewicht an das Piercing zu hängen, um so schnell wie möglich zu einer größeren Größe zu gelangen. Eine bessere Option ist es, zuerst für eine Weile schwereren Schmuck zu tragen. Durch das Gewicht des Schmucks wird das Piercing im Laufe der Zeit nach und nach gedehnt (was beispielsweise auch bei Menschen vorkommt, die schon lange Ohrringe tragen), so dass das Dehnen auf die nächste Größe reibungsloser ablaufen kann. Das Dehnen mit Gewicht kann Risiken bergen. Das Gewebe kann sich ungleichmäßig dehnen, wodurch die Unterseite des Piercings dünner wird. Außerdem kann das Gewicht (insbesondere bei größeren Größen) zu einer ungleichmäßigen Durchblutung führen, so dass der Boden beispielsweise eines Ohrläppchens kälter und dunkler gefärbt sein kann. Mangelnde Durchblutung tut dem Dehnvorgang jedenfalls nicht gut. In einigen Fällen kann das Gewebe noch reißen.