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Otto Kropfu (1901-1970) war ein deutscher Fotograf. Während der Zweiter Weltkrieg er machte Tausende von Propagandafotos für die Nazis, viele davon in Belgien.
Werdegang
Der Berufsfotograf Kropf wurde 1939 mobilisiert und von der Wehrmacht Ausbildung zum Kriegsberichterstatter. Er wurde dem . zugewiesen 612. Propagandaunternehmen und war bei der Einmarsch in Belgien. Neben Schwarz-Weiß-Fotos fertigte er in seiner Freizeit auch Farbdias an. Als Mitarbeiter der Propagandatabellen er hatte Zugang zur Farbtechnologie.
Während seines Aufenthalts in Belgien von 1940 bis 1943 berichtete Kropf rosig über Alltag und Kriegstourismus. Im Juni 1941 machte er ein poliertes Bild des Breendonk Aufnahmelager. Er war auch in den Niederlanden, Paris, Norwegen und Italien tätig.
Archiv
Tausende Kriegsfotos von Kropf sind erhalten geblieben, darunter 1.400 aufgenommene Brüssel. Darüber hinaus sind allein über Belgien 300 Farbdias erhalten. 1968 gelang es dem Niederländer Otto Spronk, 37 Negative der Breendonk-Reportage auf einer deutschen Auktion zu erwerben. Dieses Material, das einzige fotografische Zeugnis des Lagerbetriebs, legte er in die CegeSoma.
Literatur
- Fabian von Samang, Belgien besetzt. Der Beruf in Farbe. Alltag in Belgien während des Zweiten Weltkriegs aus den Augen eines deutschen Fotografen, 2004, ISBN 9789020958539
- Chantal Kesteloot, Brüssel 1940-1944. Städte im Krieg, 2009, ISBN 9789085422075
- James Deem, Die Gefangenen von Breendonk, 2015, ISBN 9492159260
| Bibliographische Informationen |
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Kontrollnummer der Kongressbibliothek:n2005063709 |