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EIN Überlaufbereich (Niederlande) oder kontrollierte Überschwemmungszone (Flandern) ist ein Gebiet, das für die Nutzung bei einem hohen Wasserstand von a Fluss Fluten. Die Speicherung einer großen Wassermenge in diesem Bereich senkt den Wasserspiegel im Fluss und erhöht den Druck auf den Fluss Deiche reduziert.
Befürworter von Überflutungsgebieten halten die Einrichtung solcher Gebiete für billiger als die Verstärkung der Deiche auf nationaler Ebene.
Die Niederlande
Mehrere Experten, insbesondere aus Rijkswaterstaat, erwarte die Spitzenentladung des Rheins in Zukunft steigen wird und die Sicherheit der Deiche gefährdet wird. Generell gibt es zwei mögliche Lösungen: die Deiche zu verstärken oder den Fluss zu verbreitern, damit das Wasser über eine größere Fläche verteilt wird.
Ein Überlaufgebiet wird als „Opfer“ angesehen: Durch die Wahl, dieses Gebiet zu überfluten, können andere Gebiete geschont werden. Der „geopferte“ Bereich läuft Gefahr, „eingeschlossen“ zu werden: Wegen der Hochwassergefahr wird kaum noch gebaut. Daneben spielt auch die politische Wirkung eine Rolle: Die Bewohner eines solchen Gebietes werden sozusagen auch „geopfert“.
Wenn ein Überlaufbereich wie a Bergungsstrom eingerichtet, kann dieses Problem überwunden werden.
Flandern
Auf Flämisch Sigma-Plan verschiedene Flood Controlled Areas (Flood Zones) werden eingerichtet, wie z Tielrode und Kruibeke. Nur bei extrem hohem Wasserstand fließt Wasser über den Überlaufdeich; Bei normalem Hochwasser passiert dies nicht, so dass in diesen sogenannten „Topfpoldern“ noch Landwirtschaft betrieben werden kann.
Neben kontrollierten Hochwasserschutzgebieten gibt es auch kontrollierte Hochwasserschutzgebiete mit reduzierten Gezeiten (GGG). In diesem Fall strömt täglich Wasser durch Einlaufschleusen zu, wodurch eine Naturentwicklung möglich ist. Eine letzte Art von Überschwemmungsgebiet ist die vollständige "entpoldern" wo der Deich zwischen Polder und Fluss verschwindet.