WikiDer > Pam Pooters
Pam Pooters | ||
| Vollständiger Name | Petrus Antonius Martinus (Pam) Pooters | |
| Geboren | 28. August1911, Amsterdam | |
| Verstorben | 1. Oktober1943, Zandvoort | |
| Land | Die Niederlande | |
| Gruppe | CS-6 | |
Petrus Antonius Martinus (Pam) Pooters (Amsterdam, 28. August1911 - Zandvoort, 1. Oktober1943) war ein Niederländischer Widerstandskämpfer während der Zweiter Weltkrieg.
Jugend
Pam Pooters war das zweite Kind von Petrus Antonius Martinus Pooters und Sophia Maria Smit in einer Familie mit sechs Kindern. Sein Vater besaß ein Cafédie Freundschaft) auf der Neuer Markt. Als er zehn Jahre alt war, starb seine Mutter. Schon früh engagierte er sich sozial und hatte kommunistische Sympathien. Kurz nach der deutschen Invasion heiratete er den Belgier Etterbeek von Wilhelmine Claire Weber.
Widerstandsaktivitäten
Er engagierte sich zu Beginn des Krieges in der Widerstandsgruppe CS-6 (benannt nach Corellistraat 6 te Amsterdam). Zu dieser Gruppe gehörten auch Gerrit Willem Kastein, Jan Verleun, Reina Prinsen Geerligs, Leo Frida, Hans Katan, Sape Kuiper, die Brüder Jan Karel Boissevain und Gideon Willem Boissevain und ihre Cousine zweiten Grades Louis Boissevain. Pooters gab den jungen Mitgliedern dieser Gruppe Unterricht im Marxismus. 1942 transportierte Pooters in einem Lastwagen des Amsterdamer Krisendienstes, bewaffnet mit einem Revolver, Milo Anstadt und seine damalige Frau Lidy zum nächsten Versteck.[1]
Verhaftung und Tod
Nach vielen Widerstandsaktivitäten, einschließlich Liquidationen, machten sich die Deutschen auf die Suche nach den Mitgliedern der CS-6-Gruppe. Der Verräter Anton van der Waals gelang es, Pooters aus dem Hinterhalt zu überfallen, damit er festgenommen werden konnte. Er erkannte, dass er gefangen war und versuchte zu fliehen, wurde aber von den Deutschen erschossen. Pooters wurde am 1. Oktober 1943 in den Dünen begraben übertriebenhingerichtet. Er wurde am umgebettet Ehrenfriedhof in Overveen[2].
Erbe
In Amsterdam ist es im Rivierenbuurt ein nach ihm benanntes Sportzentrum, die Sporthalle Pam Pooters an der Vechtstraat. Milo Anstadt hat sein Buch Der verdächtige Ohrbogen mehr als 40 Niederländern nichtjüdischer Abstammung gewidmet, darunter Pam Pooters.
Familie
Seine Schwestern Nel Pooters, Mientje ten Dam-Pooters (1917-2016) und ihr späterer Ehemann Jaap ten Dam waren ebenfalls im Widerstand aktiv.[3]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|