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Pamor

pamor steht für das Einziehen in den Stahl der Klinge von in Indonesien geschmiedete Waffen.

Durch Zusammenschmieden (Feuerschweißen) verschiedener Stahlsorten, nach Radierung des Ergebnisses mit einer Säure eine Zeichnung sichtbar im Klinge. Diese Zeichnung entsteht, weil unterschiedliche Stahlsorten unterschiedlich von Säure angegriffen werden und eine unterschiedliche Klarheit aufweisen. Ein großer Kontrast in der Zeichnung entsteht durch Stahl das zu benutzen Nickel enthält. Das Nickel wird von der Säure weniger angegriffen als andere Metalle und hat eine hellere Farbe.

Pamor auf der Klinge eines Kris

Eisenmeteorite Nickel enthalten. Nach an Java Mitte des 18. Jahrhunderts war ein Eisenmeteorit gefallen, mehrere indonesische Dolche (kris, Keris) geschmiedet mit Meteoriteneisen. Seitdem wurde der Wert von Kris oft fälschlicherweise dadurch erhöht, dass behauptet wurde, dass darin Meteoriteneisen (Eisen der Götter) enthalten sei. Bis heute ist das Vorhandensein von meteoritischem Eisen in einem Kris noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen.

Heutzutage wird beim Schmieden von Criss oft reines Nickel verwendet. Dies ergibt eine scharfe Abgrenzung im Vergleich zu den anderen Stahlsorten, die in einem Kris verwendet werden.

In der Vergangenheit wurde viel "Pamor Luwu" in Krissen als Pamor (Misch-)Material verwendet. Dieses Material kam von der Insel Sulawesi wo Eisenerz mit etwa 2% Nickel abgebaut wird.