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Parlevinker
Parlevinker. Milchmann Gerrit aus Oude Wetering liefert Milchflaschen an Bord eines Schiffes. Foto 1930.

EIN parlevinker ist ein Unternehmer der Waren, meist Lebensmittel, von seinem Boot aus verkauft. Der Name Parlevinker oder Süßstoff wurde auf dem Fluss eingesetzt, während in Hafengebieten von quaken oder Kai.

Parlevinker waren an den großen Flüssen, wie am Rhein bei Tolkamer, an den (friesischen) Seen und im Häfen im Die Niederlande finden. Im Friesland der beruf war im sommer wegen der touristen besonders lukrativ.

Der Beruf ist praktisch ausgestorben. Am 29. April 2008 ist der letzte niederländische Parlevinker - Wim van Hooren raus Belfeld, der 44 Jahre auf dem Schiff seines Vaters verbracht hat Zeit ist Geld auf der Gittergewebe füttern - gestoppt. Sein Boot ist geliehen an die Hafenmuseum Rotterdam und segelte dort am 14. April 2008.[1] Seit September 2015 ist die Zeit ist Geld ihr Liegeplatz bei Museumshof VreeswijkAuch im Scheldestraum in Belgien gab es Parlevinkers. Der letzte Rest, Karel Van den Eede (aus Mariekerke in Bornem, Belgien), ist nach dem Zweiter Weltkrieg begann und endete nach 1957.

Steuervorteil abgeschafft

Trotz geringerer Umsätze konnten viele Parlevinker ihren schwimmenden Laden aufgrund einer seit langem bestehenden separaten Steuerposition weiterführen. Die Parlevinkers konnten steuerfreie verbrauchsteuerpflichtige Waren wie Tabak und Alkohol auf den Flüssen verkaufen. Diese Befreiung von der Verbrauchsteuer drohte 1998 vom Finanzministerium zurückgenommen zu werden, da die Befreiung Betrug begünstigen würde (der nie bewiesen wurde) und im Zusammenhang mit der europäischen Einigung schwer zu verteidigen wäre. Zum 1. Januar 2007 hat Staatssekretär Van Eijck die Steuerbefreiung endgültig abgeschafft. Dies war in der Tat das Ende der Parlevinkers, des 'Segelverkaufs' in den Niederlanden. Damals waren in den Niederlanden noch 15 Unternehmen in diesem Sektor mit insgesamt etwa 150 Beschäftigten tätig. [2]

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