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Parstelwand | ||||
Die Partleswand aus dem Osten, aus dem Mittelberglesssee | ||||
| Höhe | 3096 m² | |||
| Koordinaten | 46° 60′ N, 10° 49′ O | |||
| Ort | Tirol, Österreich | |||
| Berge | tztaler alpen | |||
| Einfachste Route | Bergtour | |||
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Das Parstelwand (oder Portleswall) ist ein 3096 Meter[1] (nach anderen Quellen 3091 Meter[2]) hoher Berg im tztaler alpen in dem österreichischTirol.
Der Berg liegt in der Kaunergrat und ist der wichtigste Gipfel im Grat die aus dem Kontrollpunkt (3.423 Meter) östlich und zwei westliche Seitentäler des Pitztal, es Loobachtal und der Plangeroßtal, voneinander getrennt. Je nach Blickwinkel vermittelt der Berg ganz unterschiedliche Eindrücke. Von dem Kaunergrathütte (2.817 Meter) südwestlich des Gipfels erscheint der Gipfel des Berges unbedeutend. Von Osten, vor allem vom Bergsee Mittelberglesssee, sticht der Berggipfel mit seiner steilen Nordflanke hervor, während die höhere Verspreispitze weniger Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Aufstieg
Der einfachste Aufstieg zum Gipfel führt von der Kaunergrathütte in östlicher Richtung über einen markierten Wanderweg zum Steinbockjoch. Bei Anstiegen im späten Frühjahr und Frühsommer kann eine Eisausrüstung erforderlich sein, um verbleibende Schneefelder zu überqueren. von dem Sattel über den breiten Grat geht man in nördlicher Richtung nach oben. Ab der Kaunergrathütte dauert der Aufstieg ca. eine Stunde.
Die Parstleswand kann aber auch über einige schwere Steigungen auf der Nordseite bestiegen werden. Die 300m hohe Nordwand des Berges erfordert hohe Kletterfähigkeiten (UIAASchwierigkeitsgrad IV). Diese Tour dauert etwa drei Stunden. Die Nordwand der Parstleswand war zuerst 1930 erobert von W. Maresch und J. Egner.
Literatur und Karten
- Walter Klier: Alpenvereinsführer Ötztaler Alpen. Bergverlag Rudolf Rother, München 2006, ISBN 3-7633-1123-8
- Dieter Seibert: Licht 3000er, Bruckmann Verlag, München 2001. ISBN 3-7654-3677-1
- Alpenvereinskarte Blatt 30/3, 1:25.000, Ötztaler Alpen, Kaunergrat. ISBN 978-3-928777-41-4
Verweise
- ↑Österreichische Karte online 1:50.000 (ÖK 50) der BEV
- ↑Walter Klier, Alpenvereinsführer Ötztaler Alpen. Bergverlag Rudolf Rother. München 2006. ISBN 3-7633-1123-8