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EIN passepied (auch 'Paspy' genannt) ist eine Herkunft westfranzösisch (Bretonisch) Tanz, der im 16., 17. und 18. Jahrhundert besonders in Mode war.[1]
Eigenschaften
Das Passepied ist dreistimmig komponiert Zeitstempel, die normalerweise als 3/8-Takt notiert wird. Manchmal kommt auch eine 6/8- oder 3/4-Notation vor. Das Tempo eines Passepied ist fröhlich und ziemlich schnell. Die Form eines Passepieds ist normalerweise die da capoForm, in der eine Themenstimme mit einer Zwischenstimme (Trio) abgewechselt wird, wonach das Thema wieder zurückkehrt.
Name
'passepied' ist Französisch für 'übergehender Fuß'. Die phonetische Aussprache führte auch zu dem Begriff 'paspy', der manchmal in England verwendet wird. Der Name leitet sich von der Schrittfolge im Tanz ab, bei der ein Fuß hinter dem stehenden Fuß vorbeiläuft und vor dem stehenden Fuß endet. Da der Tanz schnell ist, entsteht eine Art „Gehbewegung“, bei der es auch um Drehungen geht.
Geschichte
Ab 1565 erscheint der Passepied zunächst als eigener Hoftanz. Bald wurde der Tanz auch in der Kunstmusik angewendet, wie in der französischen Opern- und Ballettmusik, insbesondere dort, wo pastorale Szenen dargestellt werden. Der Tanz tritt auch im Rahmen von . auf Suiten. Auch in Deutschland der Tanz wird populär, vor allem als Zwischenspiel in Suiten. Komponisten wie Gluck, Fischer, Telemann und Bach schreiben verschiedene Pasepieds. Natürlich schreiben auch viele französische Komponisten dieser Zeit Passepieds. In dem Romantik der Tanz tritt etwas in den Hintergrund.
Beispiel
- Fragment eines zweiteiligen 'Passepied' des deutschen Komponisten Johann Christoph Schultze (1733 - 1813):

Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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