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Patrick Orlans | ||||
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Orlans im Club Brügge | ||||
| Persönliche Informationen | ||||
| Geburtsdatum | 13. November1955 | |||
| Geburtsort | Gent, | |||
| Vereinsinformationen | ||||
| Aktueller Verein | ||||
| Ausgebildete Vereine | ||||
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Patrick Orlans (Gent, 13. November1955) ist ein Belgier Fußball-Fahrer. Er ist der Sohn des ehemaligen Nationalspielers Richard Orlans. Im November 2013 wurde er kaufmännischer Direktor von . KV Ostende. Ende Dezember 2016 wurde er zum General Manager des Clubs befördert.[1]
Werdegang
Orlans durchlief alle Jugendserien von KAA Gent, der Club, in dem sein Vater für Furore sorgte, sich aber selbst durchbrach Rennsport Gent. Er war Spieler, Trainer und später auch Manager.
Orlans arbeitete auch in der Gastronomie, seine Eltern führten 25 Jahre lang einen Betrieb in der Küstengemeinde Bredene. Als Teenager half er oft im Geschäft. In den 1980er Jahren begann er im Fußballumfeld zu arbeiten. Er spielte eine Weile Fußball für die vierte Liga VC Sint-Lievens-Houtem und für Racing Gent. Er tauschte diesen Club 1991 gegen Einheit Aalstwo er Vollzeit-Manager wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Verein eine Verschuldung von rund 25 Millionen BEF. Orlans sorgte in kurzer Zeit dafür, dass das finanzielle Bild beim ostflämischen Klub sozusagen wieder stimmte. Er hat den Vormarsch hautnah miterlebt. 1994 gewonnen Gilles De Bilde, als Spieler für Aalst, der Goldener Stiefel, und ein Jahr später schaffte es Eendracht sogar, sich für den europäischen Fußball zu qualifizieren.
1997 wurde Orlans wegen eines Bestechungsskandal. Er und Eendracht Aalst wurden beschuldigt, einige Spieler bestochen zu haben. Die Kontrollkommission der Königlich Belgischer Fußballverband (KBVB) sprach sie jedoch frei.
1999 geriet Eendracht Aalst in finanzielle Probleme. Die Schuldenlast betrug nun 150 Millionen BEF. Orlans versuchte, das sinkende Schiff zu retten, indem er mit . arbeitete Roger Lambrecht, Vorsitzender von KSC Lokeren, um eine Fusion zwischen Lokeren und Aalst zu realisieren. Die Fans dankten ihm dafür nicht. Die Fusion kam nicht zustande und Orlans ging nach Lokeren.
Weniger als 2 Jahre später ging E.Aalst bankrott.
2010 zog Orlans nach Club Brügge. Nach dem Ausscheiden von Filips Dhondt wurde Orlans zum neuen Manager von Blauw-Zwart berufen. Anfang November 2013 trennten sich Orlans und Club Brugge. Nur wenige Tage später wurde bekannt, dass er zusammen mit Marketingleiter Gianni Boone und Eventmanagerin Brunhilde Verhenne (von Omega Pharma - Quickstep) als kaufmännischer Leiter bei Kustploeg arbeiten wird. KV Ostende.
An der Seite des Vorsitzenden Marc Coucke hat sich Patrick Orlans vom KV Oostende einen stabilen Zweitplatzierten in der Jupiler Pro League erarbeitet. Kommerziell entwickelte er den Verein zu einem der leistungsstärksten Fußballvereine des Landes mit einem außergewöhnlichen Geschäftsnetzwerk. "Die Versluys Arena ist die Walhalla für den flämischen Unternehmer“, titelte Het Laatste Nieuws im Dezember 2016. Orlans brachte das Budget des Küstenteams auf 16 Millionen Euro. Damit war KVO das sechsthöchste Budget in der Pro League.
Auch im Sport florierte der KV Oostende. Das Duo Orlans - Coucke spielte bereits in der ersten Saison nach der Übernahme (2013-2014) das Finale der Play-offs. Zwei Spielzeiten später erreichte KVO zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Play-Off 1. In der Saison 2016-2017 schaffte der Verein dies erneut mit einem 4. Platz in der Endwertung. KVO spielte in dieser Saison auch das Finale des belgischen Pokals, ein neuer Höhepunkt in der Geschichte der Küstenmannschaft. Obwohl KVO das Endspiel gegen den SV Zulte Waregem verlor (3:3 nach 120 Minuten, SVZW gewann nach Elfmeterschießen), sorgten Orlans und sein Team für eine beispiellose Bevölkerungsbewegung aus der Königin der Seebäder.
Inzwischen war Patrick Orlans zum CEO von KV Oostende befördert worden, eine Position, die er eigentlich von Anfang an ausübte. Diese Funktion erfüllt er auch heute noch unter dem neuen Vorsitz von Peter Callant, der im Februar 2018 die Nachfolge von Marc Coucke bei KV Oostende angetreten hat.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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