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Patricius Gerardus Cornelis (Patrick) van Schie (Waalwijk, 19. Mai1964) ist Historiker, Publizist und Direktor der TeldersFoundation, das wissenschaftliche Büro der VVD.
Werdegang
Van Schie besuchte die Grundschule St. Jozef in Waalwijk und erwarb 1982 das Gymnasium-ß-Diplom an der DR. Möllercollege am gleichen Ort. Er studierte Geschichte an der Universität Utrecht und war zwei Jahre dort Studentische Hilfskraft Osteuropäische Geschichte. In dieser Funktion hielt er unter anderem Vorträge zur Außenpolitik der Sowjetunion. 1989 promovierte er in Internationalen Beziehungen (Dissertation über die Präferenz der Sovietunion während der US-Präsidentschaftswahl 1968-1984) und Politische Ordnung (These über die Haltung der niederländischen Liberalen zur SDAP in den 1930er Jahren).
Er hat seine erfüllt Militärdienst als ROAG (akademisch ausgebildeter Reserveoffizier) und nach der militärischen Ausbildung in die Generaldirektion für politische Angelegenheiten des Verteidigungsministeriums versetzt. Damals war es Frits BolkesteinMinister in dieser Abteilung. Am 27. September 2005 promovierte er an der Universität Leiden zum Doctor of Letters, mit einer Dissertation mit dem Titel Freiheitskämpfe in Unterdrückung. Liberale Parteipolitik in den Niederlanden 1901-1940, beim Professor Joop van den Berg.
Von 1991 bis 2001 arbeitete Van Schie als Angestellter bei der Telders Foundation. Nach dem Tod des Direktors Klaas Groenveld Van Schie wurde 2001 zum Direktor dieser Stiftung ernannt. Als Mitarbeiter und Direktor beschäftigt sich Van Schie vor allem mit den Grundlagen und der Geschichte des Liberalismus, der Außen- und Sicherheitspolitik, der europäischen Integration, Verfassungsfragen und der Hochschulbildung.
Van Schie schreibt seit 2013 eine 14-tägige Kolumne für die Tageszeitung Hochzeit.
Literaturverzeichnis[1]
- Leidenschaft für individuelle Freiheit. Den Haag, 2017. 179 S. [Spalten für die Tageszeitung Hochzeit;
- Schrullige Liberale. Unabhängig denkende Politiker in den Niederlanden. Amsterdam, 2014. 267 S. [mit Fleur de Beaufort und Joop van den Berg];
- Sozialliberalismus. Amsterdam, 2014. 198 S. [mit Fleur de Beaufort];
- Neoliberalismus: Eine politische Fiktion. Amsterdam, 2014. 79 S. [mit Martin van Hees und Mark van de Velde]
- Liberaler Spiegel. Überlegungen zu sechzehn häufig gehörten Vorurteilen über den Liberalismus und die VVD. Den Haag, 2013, plus überarbeitete Neuauflage 2016. 51 S. [mit Helen Dupuis];
- Das liberale Buch. Zwolle, 2011. 448 S. [reichlich illustrierte Geschichte liberaler Theorie, politischer Praxis und gesellschaftlicher Einbettung in den Niederlanden sowie des europäischen Kontexts und der Nachbarländer; komponiert und geschrieben mit Fleur de Beaufort];
- Freiheitskämpfe in Unterdrückung. Liberale Parteipolitik in den Niederlanden 1901-1940. Amsterdam, 2005. 503 S. [Dissertation Universität Leiden, auch in kommerzieller Ausgabe erschienen];
- Aurea Libertas. Impressionen aus fünfzig Jahren Telders Foundation. Den Haag, 2004. 138 S. [mit Sabine Bierens];
- Kampfrumpeln hinter der Bilge. Analyse der Sicherheitsrisiken für die Niederlande. TS Schreiben 89; Den Haag, 1999. 102 S.;
- Nationale Bedeutung. Zur Nützlichkeit des Konzepts für eine liberale Außenpolitik. TS-Schreiben 84; Den Haag, 1996. 60 S.;
- Europa: ein anderer Akt. Eine Untersuchung der Grundlagen und Zukunft der Gemeinschaft und der Position der Niederlande darin. TS-Schreiben 76; Den Haag, 1992. 225 S. [geschrieben als Sekretärin Mitglied einer Arbeitsgruppe o.v.v. Gijs van Aardenne];
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Kontrollnummer der Kongressbibliothek:n93074607 |